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KANBrief

Der KANBrief informiert Sie viermal pro Jahr über aktuelle Themen und Entwicklungen im Bereich Arbeitsschutz und Normung. Die gedruckte Version erscheint in Deutsch, Englisch und Französisch. Online ist der KANBrief zusätzlich auf Italienisch und Polnisch verfügbar.

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Erscheinungsjahr

Schwerpunktthema der nächsten Ausgabe

Mensch-Computer-Interaktion

Special

Etwa 23 % der Beschäftigten in Deutschland müssen schwere Lasten heben und tragen, 14 % führen Arbeiten in ungünstigen Körperhaltungen aus. Exoskelette – am Körper getragene Assistenzsysteme – sollen diese Arbeiten erleichtern. Sie wurden ursprünglich für den militärischen Einsatz oder die medizinische Rehabilitation entwickelt. Nun halten sie auch Einzug in die Arbeitswelt. Wie funktionieren Exoskelette? Welche Chancen und Risiken bergen sie?

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Schneller – höher – stärker. Mit diesem Motto sind die ersten Entwickler von Exoskeletten für das Militär an den Start gegangen. Nun sollen Exoskelette auch den Produktionsalltag revolutionieren und die Mitarbeiter durch Stützstrukturen entlasten. Aber aus welchen Gründen darf man sie wirklich einsetzen? Und wie kann man eine solch neuartige Technologie sinnvoll an die Linie bringen? Welche Chancen, aber auch Risiken ergeben sich für Betrieb und Mitarbeiter?

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Exoskelette und andere Geräte zur Unterstützung körperlicher Arbeit halten seit einiger Zeit verstärkt Einzug in die Betriebe. Sie sollen Kraftanstrengungen erleichtern und den Träger unterstützen. Die Unternehmen erhoffen sich von ihrem Einsatz Lösungen, mit denen sich Muskel-Skelett-Erkrankungen vermeiden lassen. Allerdings stellt sich auch die Frage, inwieweit Exoskelette von den Beschäftigten akzeptiert werden. Das INRS hat dies in einer Studie untersucht.

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Themen

Die EUROSHNET-Konferenz ist der Ort für Expertinnen und Experten, für Entscheidungsträger aus Normung, Prüfung und Zertifizierung sowie Menschen aus den verschiedensten Institutionen, Unternehmen und Ländern, um sich europaweit zu vernetzen. Rund 120 Arbeitsschutzfachleute aus 16 Ländern nutzten die Gelegenheit, sich vom 12. bis zum 14. Juni in Dresden bei der 6. Auflage der Konferenz intensiv auszutauschen.

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Prof. Dr. Joachim Breuer war von 2002 bis 2019 Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Neben anderen Aufgaben ist er Präsident der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS) und des Club de Genève – Global Social Future in der Schweiz. Auf der EUROSHNET-Konferenz 2019 in Dresden hat er einen Ausblick auf die Arbeitswelt im Zeitalter von 4.0 und Globalisierung gewagt.

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Nanomaterialien weisen zwar keine besondere neuartige Toxizität auf, aber die Freisetzung von Nano-Stäuben kann dennoch zu Gefährdungen am Arbeitsplatz führen. Ein Gruppierungsansatz unterstützt die Festlegung wirksamer Schutzmaßnahmen. Besondere Aufmerksamkeit ist bei Materialien erforderlich, die in ihrem Lebenszyklus lungengängige, biobeständige Faserstäube freisetzen.

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Special

Diese Frage hat die KAN gemeinsam mit der DGUV am 6. März 2019 beim Dresdner Forum Prävention gestellt. Moderiert von Dr. Norbert Lehmann (ZDF) haben Fachleute aus Wirtschaft, Forschung und Arbeitsschutz diskutiert, ob und wie arbeitsschutzbezogene Forschung, Normung und Regelsetzung es schaffen können, der stark beschleunigten technischen Entwicklung am Arbeitsplatz Büro zu folgen.

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In unserer digitalisierten Welt dreht sich das Rad der Entwicklung immer schneller. Das gilt auch für Bildschirm- und Büroarbeitsplätze. Coworking Spaces, Open Spaces, Agile Working oder Büro 4.0 sind nur einige Schlagworte, die das Büro der Zukunft oder das Arbeiten darin beschreiben sollen. Doch wie verhält es sich mit den Arbeitsschutzregelungen in diesem Bereich? Sind diese noch zeitgemäß oder wurden sie von der schnellen Entwicklung längst abgehängt?

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Themen

Die Entwicklung einer speziell die psychische Arbeitsbelastung behandelnden Normenreihe ist unter anderem dadurch begründet, dass sich – im Vergleich zu physischen Arbeitsanforderungen – andere Beanspruchungsfolgen (z.B. Monotonie) und Messzugänge (z.B. Befragung, Beobachtung, etc.) ergeben. Die drei Teile der Norm DIN EN ISO 10075 wollen Orientierung zu zentralen Begriffen, Grundsätzen für die Arbeitsgestaltung und Anforderungen an Messverfahren geben.

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Smarte persönliche Schutzausrüstung (PSA) bietet zahlreiche neue Anwendungen und ein erhöhtes Schutzniveau, genauso wie smarte persönliche Schutzsysteme (PSS) und PSA-Kombinationen. Smarte Technologien sind im Aufschwung – und doch ist es schwierig für die Hersteller, ihre Produkte in Serienproduktion auf den Markt zu bringen. Mit einer gemeinsamen Initiative möchten Forschungseinrichtungen und Herstellerverbände die Entwicklung und Konformitätsbewertung smarter PSA und PSS effizienter machen.

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Sonne ist etwas sehr Schönes und für unseren Körper sehr wichtig – aber auch gefährlich. Sonnenbrand ist das bekannteste Zeichen dafür. Doch auch ohne sichtbare Rötungen tanken wir unser persönliches UV-Konto mit jedem Sonnenbad immer weiter auf und die Haut „vergisst nicht“. Bei einer großen Belastung entsteht Hautkrebs, momentan die Krebsart Nummer eins. Sonnenschutz ist daher sehr wichtig, insbesondere am Arbeitsplatz – am besten als Schutzkleidung.

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Holzpellets haben sich als Heizmaterial auf dem europäischen Markt fest etabliert. Weitgehend unbekannt war bis vor einigen Jahren, dass in Pelletlagerräumen gefährliche Konzentrationen an Kohlenmonoxid (CO) auftreten können. Die KAN hat hier Handlungsbedarf gesehen und seit 2014 ein Bündel von Maßnahmen zur Erhöhung der Arbeitssicherheit angestoßen oder fachlich begleitet.

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Special

Der damals "Neue Ansatz" prägt seit den 80er Jahren den Binnenmarkt: Viele der für ihn relevanten Europäischen Rechtsvorschriften schreiben nur grundlegende Anforderungen vor. Sie überlassen es den – bis vor kurzem in ihrer Arbeitsweise praktisch freien – privatrechtlichen Normungsorganisationen, sie durch schneller aktualisierbare, aber nicht bindende harmonisierte Normen zu konkretisieren. Doch in den letzten Jahren rückte die EU von diesem Grundprinzip ab.

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Normen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Maschinensicherheit und sind ein zentrales Instrument der Prävention. Mit ihrer Hilfe können Arbeitsmittel sicher und ergonomisch gestaltet werden. Auf Grund dieser Tragweite hat die Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN) eine Analyse zur Aktualität von harmonisierten Normen der Maschinensicherheit durchgeführt.

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Themen

Jährlich werden über 700.000 Kinder in Deutschland eingeschult. Bei der Wahl ihres Schulranzens sind den 5- bis 6-Jährigen meist vor allem Farbe und Motive wichtig. Eltern sollten jedoch darauf achten, dass der Schulranzen gut sichtbar ist und der DIN-Norm entspricht. Denn dies erhöht die Sicherheit ihrer Kinder im Straßenverkehr deutlich.

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Vom 12.-14. Juni 2019 veranstalten KAN und DGUV gemeinsam mit ihren Partnern aus dem europäischen Arbeitsschutz-Netzwerk EUROSHNET die 6. Europäische Konferenz zu Normung, Prüfung und Zertifizierung im Arbeitsschutz. Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit Teilnehmenden aus ganz Europa unter dem Titel „Be smart, stay safe together – Innovative products and workplaces“ über die Zukunft von Normung, Prüfung und Zertifizierung in einer digitalisierten Arbeitswelt.

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Elektrisch höhenverstellbare Therapieliegen sind in Physiotherapiepraxen und Krankenhäusern weit verbreitet. Zwei Beschäftigte wurden in jüngster Zeit unter einer Liege eingeklemmt und tödlich verletzt. Die KAN brachte im Januar 2019 Fachleute der beteiligten Kreise zusammen, um die unterschiedlichen Positionen und die komplizierte Sachlage zu erörtern. Verschiedene Arbeiten wurden angestoßen, um die Gefahr an bestehenden und neuen Liegen zu reduzieren.

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Bei der Arbeit mit Baumaschinen werden oft unterschiedliche Werkzeuge am Greifarm benötigt. Schnellwechsel-Einrichtungen (SWE) ermöglichen es dem Maschinenbediener, diese zu wechseln ohne seinen Platz zu verlassen. Leider passieren in der Praxis immer wieder schwere oder tödliche Unfälle mit herunterfallenden Werkzeugen, die nicht korrekt am Schnellwechsler verriegelt sind. Die KAN hilft, die relevanten Normen zu verbessern und die SWE sicherer zu gestalten.

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Special
Der Arbeitgeberverband Südwestmetall organisiert für Interessenten aus seinem Umfeld seit Jahren Studienreisen nach ­Japan. Ziel ist es, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und innovative Unternehmenssysteme japanischer Spitzenunternehmen vorzustellen. Ein Mitarbeiter der KAN-Geschäftsstelle war unter den Reiseteilnehmern und berichtet: Worin unterscheidet sich die japanische Arbeitskultur von der deutschen? Welchen Stellenwert besitzt der Arbeitsschutz in Japan? mehr
Im Ausland genießt Japan generell den Ruf, Vorreiter bei der Roboterisierung zu sein. Nicht nur verfügt die japanische Industrie über die größte Anzahl installierter Roboter weltweit, auch im Alltag finden sie mittlerweile an vielen Orten Verwendung. Einige der erfolgreichsten Unternehmen Japans pflegen jedoch einen differenzierten Umgang mit Robotern, allen voran das Vorzeigeunternehmen der japanischen Industrie, die Toyota Motor Corporation. mehr
DIN unterhält Kooperationen mit zahlreichen Normungsorganisationen in der ganzen Welt. Eine gute Vernetzung auf ­europäischer und internationaler Ebene ist wichtig, um Erfahrung und Know-how zu bündeln und Interessen auf globalen Märkten besser vertreten zu können. mehr
Themen
Peer-Oliver Villwock (POV), Leiter der Unterabteilung Arbeitsschutz im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), und Dr. Thomas Zielke (TZ), Leiter des Referats Technologietransfer, Normen, Standards, Patente im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erläutern an Beispielen, welche neuen Herausforderungen derzeit in einem sich rasch wandelnden Umfeld auf Arbeitsschutz und Normung zukommen. mehr
Persönliche Schutzausrüstung ist im Umgang mit Kanülen oft unvermeidbar. Bisher fehlen jedoch geeignete Prüfverfahren, um Produkte wie Schutzhandschuhe für den Umgang mit Kanülen zu prüfen und zu bewerten. Ein neues Materialprüfverfahren ergänzt bestehende Durchstichprüfungen um einen praxisnahen Kennwert und wurde kürzlich in einer DIN SPEC (PAS) standardisiert. mehr
Vor einigen Jahren wurde im Auge des Menschen ein Rezeptortyp entdeckt, der besonders empfindlich für Strahlung im blauen Bereich des sichtbaren Lichts ist. Unter anderem über diesen Rezeptor beeinflusst Licht auf nichtvisuellem Weg unsere innere Uhr, den biologischen Rhythmus, den Schlaf, wichtige Körperfunktionen und das Wohlbefinden. mehr
Special
Für Schienenfahrzeuge gilt die EU-Maschinenrichtlinie nicht. Auch die Arbeitsstättenverordnung schließt diese Fahrzeuge explizit aus. Sie sind jedoch Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung. Welche Rolle spielen Normen im Eisenbahnrecht und wie können Arbeitsplätze von Triebfahrzeugführern sicher gestaltet werden? Diese und andere Fragen standen im Fokus eines KAN-Fachgesprächs „Eisenbahnrecht, Normung und Arbeitsschutz“. mehr
Die EN 1789 bildet die Grundlage für die Konstruktion, den Bau, die Prüfung, die Ausstattung und die Ausrüstung von Kranken­kraftwagen in Europa. Sie verweist als Rahmennorm auf weitere Normen, die für ihre Anwendung erforderlich sind. Wer heute einen Krankenkraftwagen bauen, zulassen und betreiben möchte, kommt um die Beachtung der derzeit in der Überarbeitung und Anpassung befindlichen EN 1789 „Rettungsdienstfahrzeuge und deren Ausrüstung – Krankenkraftwagen“ nicht herum. mehr
Themen
Die Veranstaltung „Normung für Handwerk und Mittelstand und die Herausforderungen der Digitalisierung“ thematisierte Chancen und Herausforderungen in der Normungsarbeit. Veranstaltet hat sie der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gemeinsam mit der KAN. ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte erklärt im Interview die aktuellen Brennpunkte. mehr
Dr. Walter Eichendorf ist seit 1998 stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und verantwortlich für den KAN-Trägerverein VFA. Auch als Mitglied im DIN-Präsidium ist er mit dem Thema Normung seit vielen Jahren eng vertraut. Bevor er im Herbst 2018 in den Ruhestand geht, verrät er, was er in Zukunft von der Normung erwartet und warum die Normung für die gesetzliche Unfallversicherung wichtiger denn je ist. mehr
Lärm schadet Beschäftigten und verursacht versteckte Kosten. Die Task Force „NOMAD” (Noise and MAchinery Directive) beschreibt in einem Leitfaden, wie Geräuschemissionen von Maschinen angegeben werden müssen, um die grundlegenden Anforderungen der Maschinenrichtlinie zum Thema Lärm zu erfüllen. NOMAD ist ein gemeinsames Projekt der EU-Mitgliedstaaten und unterstützt die Koordinierungsgruppe der Marktüberwachung zur Maschinenrichtlinie (ADCO Maschinen). mehr
2018 hat das Layout der KAN-Praxis Module: Ergonomie lernen einen frischen Anstrich bekommen und es wurden fast alle Grafiken ausgetauscht. Die neuen Illustrationen stammen vom Karikaturisten Michael Hüter, der zusätzlich einige ergonomische Aspekte als Cartoon dargestellt hat. Die erste Version der Lehrmodule erschien 2008 als Ergebnis einer KAN-Studie. In der Zwischenzeit wurden die Module stetig erweitert und überarbeitet. mehr
Special
Ein gemeinsames Projekt der europäischen Sozialpartner der Bauwirtschaft und des europäischen Herstellerverbands von Baumaschinen zeigt neue Wege der Kommunikation und Kooperation auf. Der direkte Austausch von Produzenten und Konsumenten kann einfache Lösungen für so komplexe Gegenstände wie bessere Ergonomie von Arbeitsmitteln oder sicherheitstechnische Aspekte anregen, kann aber auch den europäischen Normungsprozess unterstützen. mehr
Beim Aufstieg auf Baumaschinen ereignen sich zahlreiche Arbeitsunfälle – sei es beim Zugang zum Fahrerplatz, beim Betanken mit Kraftstoff oder Flüssigkeiten oder bei Wartungsarbeiten. Um die Unfallursachen besser zu verstehen, hat der französische Verband der Tiefbauwirtschaft in mehreren Unternehmen ergonomische Untersuchungen durchgeführt. Daraus haben sich eine Reihe von Erkenntnissen und Lösungsansätzen ergeben, die sich sowohl an das Bedienpersonal als auch an die Hersteller richten. mehr
Themen
Am 12. März 2018 wurde die ISO 45001 von der Internationalen Organisation für Normung ISO veröffentlicht. Fassen einige das Erscheinen der Norm unter die Überschrift A Star is born, so urteilen andere Betroffene aus Arbeitsschutz und Wirtschaft differenzierter. Die Meinungen über das nun vorliegende Papier gehen deutlich auseinander. Eine gemeinsame Übersetzung für Deutschland, Österreich und die Schweiz wurde im Juni 2018 veröffentlicht. mehr
Die EU-Kommission hat am 19. Dezember 2017 einen Vorschlag für eine EU-Marktüberwachungsverordnung vorgelegt. Im Falle seiner Umsetzung wird dieser den Vollzug der Marktüberwachung durch die Bundesländer entscheidend prägen. Aus Sicht der Länder muss er jedoch an einigen Stellen noch deutlich verbessert werden. Er bringt einen hohen bürokratischen Aufwand der Vollzugsbehörden mit sich und auch die Auswahl der vorgesehenen Mittel ist verbesserungsbedürftig. mehr
Licht beeinflusst unsere innere Uhr und verschiedene physiologische Prozesse im Körper. Die KAN hat im Januar 2018 zum zweiten Mal einen Workshop zu diesen nicht-visuellen Wirkungen von Licht veranstaltet. Viele Akteure mischen bei dem Thema mit, verfolgen aber teilweise unterschiedliche Ziele. Der KAN-Workshop fördert den Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten und trägt dazu bei, eine Strategie für die künftige Forschung, Normung und Regelsetzung zu finden. mehr
Holz- oder Quarzstaubemissionen, die von neuen handgeführten Elektrowerkzeugen ausgehen, werden anhand von genormten Prüfverfahren gemessen. Diese Verfahren haben jedoch gewisse Grenzen, die sich negativ auf die Wiederholpräzision auswirken. Das französische Arbeitsschutzinstitut INRS schlägt ein anderes Prüfverfahren vor, mit dem sich verschiedene Maschinen für den gleichen Arbeitsvorgang je nach Höhe der Staubemissionen klassifizieren lassen. mehr
Special
Das Ziel des Projektes Work-by-Inclusion ist die Integration hörbehinderter Menschen in Betriebsabläufe der Lagerlogistik. Dabei werden den Beschäftigten wichtige Informationen mittels einer Datenbrille bereitgestellt. Zusätzlich ermöglicht das System die Kommunikation zwischen hörbehinderten und hörenden Beschäftigten. mehr
Roboter, die direkt mit Menschen zusammenarbeiten, gelten als ein zentraler Schritt zur vernetzten flexiblen Fabrik der Zukunft. Die Mensch-Roboter-Kollaboration kann die Mitarbeiter in der Produktion entlasten und ermöglicht es Unternehmen, schneller auf die Anforderungen der Märkte zu reagieren. Die unmittelbare Nähe zum Menschen stellt hohe Anforderungen an die Sicherheit der Assistenzsysteme, bietet aber auch Potenzial für die Inklusion. mehr
Inklusive Arbeitsgestaltung ist Bestandteil eines übergeordneten Ansatzes zur Sicherung der Arbeitsfähigkeit. Aufgrund des demografischen Wandels gewinnt diese Zielsetzung zunehmend an Bedeutung. Zentrale Säulen sind technische Maßnahmen der Arbeitsplatzgestaltung und der Barrierefreiheit, die beteiligungsorientiert in enger Abstimmung mit den Betroffenen und den Vertrauenspersonen schwerbehinderter Menschen implementiert werden. mehr
Themen
Datenbrillen an Arbeitsplätzen sind keine Science-Fiction mehr. Wurden die Geräte bis vor kurzem noch als Zukunftsprojekt der kalifornischen Tech-Szene gefeiert (oder verlacht), so finden sie sich zwischenzeitlich an Lagerarbeitsplätzen ebenso wie in der Fertigung und Instandhaltung. Die Forschung zum sicheren Gebrauch der Geräte fällt jedoch hinter die Technikentwicklung ebenso zurück wie das auf gesicherte Erkenntnisse angewiesene Regelwerk und seine Anforderungen. mehr
Bei der Brennholzbearbeitung kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen, wenn Personen in den Säge- oder Spaltbereich eingreifen. Um das Unfallgeschehen zu reduzieren, wurden die Normen für Keilspaltmaschinen und Kreissägen überarbeitet. Als Basis dienten die Ergebnisse von Expertengesprächen, die von der KAN moderiert wurden, sowie Unfalluntersuchungen der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). mehr
Forstliche Anschlagmittel wie Ketten, Seile, Umlenkrollen oder Haken werden beim Rücken von Baumstämmen mit Seilwinden verwendet. Sie dienen als Verbindungselemente zwischen Baumstamm und Windenseil. Dabei ist es wichtig, dass die forstlichen Anschlagmittel richtig ausgewählt werden und so stabil ausgelegt sind, dass sie die auftretenden Kräfte sicher aufnehmen können. Nun gibt es eine eigene Norm zu diesem Thema. mehr
Special
In der Fabrik der Zukunft sind Menschen und Maschinen über Datennetze miteinander verbunden. Auch die Dinge und Systeme kommunizieren: Werkstück mit Werkzeug, Markt mit Produktion, Produktion mit Zulieferer. Diese Vernetzung innerhalb der Produktion sowie über Betriebsgrenzen hinaus ist jedoch nur mit international gültigen Normen und Standards möglich – und mit gut qualifizierten Beschäftigten. mehr
Das Schlagwort „Industrie 4.0“ ist in aller Munde. Doch was versteht man unter dieser vierten industriellen Revolution genau und was wird zu ihrer Realisierung benötigt? Werden vollkommen neue Technologien entwickelt oder wird lediglich alte Technik neu verpackt? mehr
Die steigende Verfügbarkeit preiswerter Kommunikationstechnologien ermöglicht auch mittelständischen Unternehmen den Wandel zur Smart Factory. Hersteller stehen vor der Herausforderung, den immer individuelleren Wünschen der Kunden gerecht zu werden und gleichzeitig bei höheren Stückzahlen schneller und kostengünstiger zu produzieren. Nur so können sie im verschärften Wettbewerb bestehen. mehr
Themen
Täglich müssen Arbeiter und Techniker in das Innere von Druckbehältern einsteigen, um Bau-, Wartungs-, Reparatur- und Inspektionsarbeiten durchzuführen. Hierzu müssen sie durch eine Behälteröffnung steigen, die häufig so klein bemessen ist, dass zwar der Einstieg möglich ist, sich die Rettung und Bergung von Unfallopfern jedoch besonders schwierig gestaltet. An der Polytechnischen Universität Mailand wurden dazu für zwei Diplomarbeiten einige Studien durchgeführt. mehr
Seit 1993 arbeiten die Kranken-, Renten- und Unfallversicherung in der Europavertretung der deutschen Sozialversicherung eng zusammen, um eine gemeinsame politische Interessensvertretung in Brüssel sicherzustellen. Die Europavertretung ist auch für die KAN bei vielen Themen ein wichtiger Partner. mehr
Unternehmen sollten nicht nur am Profit und an der Produktivität gemessen werden, sondern auch daran, wie gut sie ihrer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt gerecht werden. Diese Aspekte wurden von den sieben weltweit größten Industrienationen (G7) um die Forderung der Menschzentriertheit erweitert. Wie diese in Unternehmen umgesetzt werden kann, beschreibt die neue Norm DIN EN ISO 27500. mehr