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KANBrief

Der KANBrief informiert Sie viermal pro Jahr über aktuelle Themen und Entwicklungen im Bereich Arbeitsschutz und Normung. Die gedruckte Version erscheint in Deutsch, Englisch und Französisch. Online ist der KANBrief zusätzlich auf Italienisch und Polnisch verfügbar.

Erscheinungsjahr
Aktuelle Hinweise

Das Schwerpunktthema unserer nächsten Ausgabe ist "Industrie und Arbeit 4.0".

Special

Am 23. Juni vergangenen Jahres hielt das Vereinigte Königreich ein Referendum über den Verbleib in der EU ab. Eine knappe, aber dennoch eindeutige Mehrheit sprach sich für den Brexit aus. Dieser wird die Beziehungen zu Europa und darüber hinaus verändern, führt jedoch nicht zwangsläufig in die Isolation. Die interessierten Kreise innerhalb des BSI wollen im unabhängigen Europäischen Normungssystem auch künftig eng mit ihren europäischen Partnern zusammenarbeiten.

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Unsichere und mit den entsprechenden EU-Rechtsgrundlagen nicht konforme Produkte dürfen auf dem Markt der Europäischen Union nicht in Verkehr gebracht werden. Um dies sicherzustellen, hat die europäische Kommission ein Konformitätsbewertungsverfahren festgelegt, das für bestimmte Fälle eine Prüfung durch eine unabhängige Stelle vorsieht. Doch wie funktioniert dieses Verfahren für Hersteller aus Staaten außerhalb der EU, die ihre Produkte in der EU vermarkten möchten?

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Themen

Jedes Licht wirkt auf die Physiologie des Menschen. Da diese Wirkung sehr komplex ist, können für die relativ neue Technologie der künstlichen, biologisch wirksamen Beleuchtung bisher aus Arbeitsschutzsicht keine Anwendungsempfehlungen gegeben werden. An einigen Arbeitsplätzen wird diese Beleuchtung bereits eingesetzt. Die KAN hat im September 2016 alle beteiligten Kreise an einen Tisch gebracht, um eine Strategie für den sicheren Einsatz dieser Beleuchtung zu entwickeln.

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Licht ist nicht nur für das Sehen des Menschen von Bedeutung. Neue Beleuchtungssysteme machen sich auch nicht-visuelle Wirkungen zunutze, die zum Beispiel den Tag-Nacht-Rhythmus beeinflussen. Regelsetzer, Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie Planer sollten sich im Sinne der Arnsberger Roadmap frühzeitig mit den Möglichkeiten der neuen Technik auseinandersetzen, damit die künstliche Beleuchtung künftig die Gesundheit des Menschen am Arbeitsplatz optimal unterstützen kann.

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Immer wieder kommt es vor, dass Normen Aspekte des betrieblichen Arbeitsschutzes behandeln. Doch vom Grundsatz her hat das nationale Regelwerk von Staat und Unfallversicherung Vorrang vor Normen. Wie diese Schnittstelle zwischen Normung und Regelwerk genau funktioniert, regelt seit 2015 das „Grundsatzpapier zur Rolle der Normung im betrieblichen Arbeitsschutz“. Für die praktische Anwendung wurde es nun um eine vertiefende Prozessbeschreibung ergänzt.

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Wie finden Unternehmen heraus, welche der zahlreichen und teils eher abstrakten Arbeitsschutzregeln und -maßnahmen von Staat und gesetzlicher Unfallversicherung sie anwenden müssen? Hier setzt das neue Präventionsinstrument der Branchenregel an. Sie führt Anforderungen und Informationen aus den diversen Arbeitsschutzvorschriften zusammen und unterbreitet Unternehmen ein Komplettangebot nach dem Motto „Alles Wichtige auf einen Blick“.

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Special

Intelligente Kleidung hat Konjunktur. Ideen gibt es reichlich, die Umsetzung und die Normung stehen jedoch noch ganz am Anfang. Dies bietet die Chance, von Beginn an die Erwartungen, Erfahrungen und Anregungen der späteren Anwender abzufragen und in die Erarbeitung der Normen einfließen zu lassen. Die KAN hat einen Workshop mit Feuerwehrleuten durchgeführt, der genau das leisten soll und als Blaupause für andere Themen gelten kann. mehr

Haben diejenigen, die Normen schreiben und Regeln festlegen, immer ausreichend Bezug zur Praxis? Um sich ein Bild davon zu machen, ob gewisse Forderungen für Sichtverhältnisse an Erdbaumaschinen überhaupt realistisch und umsetzbar sind, haben Vertreter von Marktüberwachungsbehörden und Normung gemeinsam einen Tag in einem Betrieb verbracht und viele unterschiedliche Maschinen unter die Lupe genommen. mehr

Themen

Welche Teile von Normen und normenähnlichen Dokumenten in Gerichtsurteilen herangezogen werden und aus welchen Gründen dies passiert, hat ein Rechtsgutachten untersucht, das im Auftrag der KAN erstellt und im Dezember 2016 veröffentlicht wurde. Es stellte sich unter anderem heraus, dass die in den Regeln und Strukturen der Normungswelt genau definierten Begriffe „normativ“ und „informativ“ in der Rechtsprechung eine etwas andere Bedeutung haben. mehr

Vibrationen sind häufige Gefährdungen bei der Arbeit mit Maschinen. Können Arbeitgeber die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte nicht sicher etwa anhand von Herstellerangaben bestimmen, sind Messungen erforderlich. Die Messung ist jedoch nicht trivial und die Ergebnisse hängen unter anderem von der Qualifikation des Messpersonals ab. Doch wer ist ausreichend qualifiziert für eine fachkundige Messung? mehr

Arbeiten an und in Eisenbahngleisen finden in einem besonderen Umfeld statt und bringen vielfältige Gefährdungen für die Beschäftigten mit sich. Daraus leitet sich eine besondere Aufmerksamkeit für die Sicherungsmaßnahmen ab. Eine europäische Norm für Gleisbauarbeiten integriert Eignungsuntersuchungen in diese Maßnahmen. Dies ist aus deutscher Sicht problematisch, da Regelungen zur Eignung einem Gesetz vorbehalten sind. mehr

Die Digitalisierung und andere Entwicklungen machen auch vor der Normung nicht halt. Muss die Normung nun neu erfunden werden? Der immer schneller werdende Wandel zwingt die Beteiligten zum Handeln. Der Arbeitsschutz darf dabei nicht vergessen werden. Experten beleuchteten auf der IEC-Generalversammlung 2016 unter dem Titel „Safety.Future.Standardization“ die neuen Entwicklungen aus Blickwinkeln.

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Special

Die Mensch-Roboter-Kollaboration ist elementar für die Weiterentwicklung wandlungsfähiger Produktionsanlagen der Industrie 4.0. Mit der steigenden Nachfrage nach innovativen Technologien steigt auch der Wunsch nach allgemein anwendbaren Sicherheitskonzepten. Daimler hat eine solche Vorgehensweise in modularer Form entwickelt, die auf alle Projekte der Mensch-Roboter-Kollaboration im Unternehmen angewendet werden kann. mehr

Die Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge ist in vollem Gange, wirft jedoch eine Vielzahl von Fragen auf. Wer haftet bei Unfällen? Können und dürfen autonome Fahrzeuge ethische Entscheidungen zur Unfallvermeidung treffen? Die Normung ist schon sehr aktiv und steckt den technischen Rahmen für die neuen Entwicklungen ab.  mehr

Immer mehr Produkte werden z.B. für Maschinenbau, Medizin oder Freizeitindustrie mit additiven Verfahren wie 3D-Druck gefertigt. Die Verfahren entwickeln sich rasant weiter und werden immer vielfältiger. Es ist jedoch nicht einfach, die Regeln für den Umgang mit den dabei auftretenden Gefährdungen in gleicher Geschwindigkeit mitzuentwickeln. Auch die rechtliche Situation wirft Fragen auf. mehr

Themen

Bei Verpackung und Transport industriell gefertigter Waren kommen Maschinen wie Palettierer, Depalettierer, Haubenüberzieher und Stetigförderer zum Einsatz. Diese sind eng miteinander verzahnt und weisen ähnliche Gefährdungen auf. Sie sind jedoch in verschiedenen Normen mit unterschiedlichen Anforderungen an die Öffnungen in Schutzeinrichtungen geregelt. Arbeitgeber stehen bei der Gefährdungsbeurteilung vor der Frage, mit welchem Maß sie messen sollen. mehr

Seit ihrer Gründung 1946 hat die internationale Normungsorganisation ISO laut eigenen Angaben über 20.000 Normen erarbeitet. Dabei handelt es sich mehrheitlich um technische Normen. In jüngster Zeit gibt es jedoch auch immer mehr internationale Normungsvorhaben zu sozial- und gesellschaftspolitischen Themen. Dieser Trend ist aus mehr als einem Grund äußerst umstritten. mehr

Arbeitsmedizinische Forschung hat in den letzten Jahrzehnten sehr viel dazu beigetragen, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu minimieren. Ziel der Arbeit des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV (IPA) ist die nachhaltige Umsetzung von praxisrelevanten Forschungsergebnissen, um so Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz effektiv und dauerhaft zu fördern. mehr

Special

Deutschland hat sich mit Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) 2009 dazu verpflichtet, für alle Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Umwelt, Transportmitteln, Information, Kommunikation, Bildung und Arbeit zu schaffen. Die Konvention richtet sich an alle staatlichen Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts. Die DGUV hat das Thema mit einem Aktionsplan aufgegriffen. mehr

In Gesellschaft und Politik hat sich in Bezug auf die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein Paradigmenwechsel vollzogen: Weg von einer wohlmeinenden Bevormundung, hin zum Recht auf Selbstbestimmung. Voraussetzung für die selbstbestimmte Teilhabe ist eine barrierefrei gestaltete Umwelt. Das DGUV-Sachgebiet „Barrierefreie Arbeitsgestaltung“ will mit Informationen und Praxishilfen für Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen hierzu einen Beitrag leisten. mehr

In der Praxis gibt es zum Thema Inklusion zwei Extrempositionen: Die eine Seite fordert, dass ein Produkt für alle Menschen mit und ohne Behinderungen nutzbar sein muss. Auf der anderen Seite werden in Gebrauchsanleitungen von Verbraucherprodukten Menschen mit sensorischen, physischen oder kognitiven Einschränkungen vom Gebrauch dieser Produkte ausgeschlossen bzw. dürfen diese nur unter Aufsicht verwenden. Ist ein Kompromiss möglich? mehr

Themen

Mit der Veröffentlichung der Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen (PSA) im Amtsblatt der EU wurde ein jahrelanger Prozess zur Revision der PSA-Gesetzgebung abgeschlossen. Die Verordnung ist ab dem 21. April 2018 anzuwenden. Die bis dahin geltende PSA-Richtlinie 89/686/EWG wird dann aufgehoben. Hersteller, Prüfstellen und andere Betroffene sollten die Übergangszeit nutzen, um sich auf die neue Verordnung einzustellen. mehr

Jedes Jahr ereignen sich in Frankreich über 8 000 Unfälle mit Gabelstaplern, davon rund 560 mit dauerhafter Erwerbsunfähigkeit und 4 bis 6 mit tödlichem Ausgang durch seitliches Umkippen von Gabelstaplern. Deutschland verzeichnet ähnliche Zahlen. Das INRS und die BGHW haben gemeinsam untersucht, wieviel Stabilitätsgewinn neu entwickelte Fahrerassistenzsysteme bei Gabelstaplern gegenüber den Anforderungen der Norm EN 16203 bieten. mehr

Vom 21. bis 24. März 2016 fand in Dresden die 4. Internationale Strategiekonferenz zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit statt. Das interaktive Programm widmete sich fünf Themen: Vision Zero, demographischer Wandel, menschenzentrierte Prävention und gesunde Arbeit. Die KAN war zuständig für die Organisation des fünften Themas „Arbeiten in einer digitalen Welt“. Lesen Sie hier die wesentlichen Ergebnisse. mehr

Special

DIN und DKE sind weltweit anerkannte Normungsorganisationen. Das Bundeswirtschaftsministerium setzt dabei den politisch-rechtlichen Rahmen. Gleichwohl ist die Normung nicht mehr unumstritten. Sie gilt häufig als wenig modern und zukunftsorientiert. Dies lässt ihre großen wirtschafts-, industrie- und innovationspolitischen Impulse außer Betracht. Normen beseitigen Handelshemmnisse und ebnen neuen Produkten den Weg in den Markt. mehr

Die fortschreitende Digitalisierung in allen Lebensbereichen stellt das Gesamtsystem Normung vor eine große Herausforderung. Eine Neuorientierung in den Spannungsfeldern Technologie, Marktorientierung und Politik ist unumgänglich. Die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE) hat mit ihrem Programm „Normung 2020“ die Initiative ergriffen und entwickelt neue Ansätze für die Normung der Zukunft. mehr

Das deutsche Normungssystem ist in vielen Bereichen Vorreiter und Vorbild für andere Länder. Ziel muss es sein, diese starke Stellung zu erhalten. Damit DIN die Bedürfnisse der Wirtschaft auch in Zukunft bestmöglich bedienen kann, werden mit der Deutschen Normungsstrategie 2020 (DNS 2020) die Weichen für die Zukunft gestellt. Ein erster Schritt auf diesem Weg ist die DIN-Strategie 2016, die sechs wesentliche Ziele verfolgt.  mehr

Themen

Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) werden kontinuierlich weiterentwickelt, um den Anforderungen gewerblicher und privater Nutzer gerecht zu werden. Der Trend geht unter anderem hin zu ‚intelligenter PSA‘ oder sogar ‚intelligenten persönlichen Schutzsystemen‘ (PSS). Während erste Produkte bereits erhältlich sind, müssen bei komplexen Produkten, die vor allem im gewerblichen Bereich eingesetzt werden, vor der Markteinführung noch einige Probleme gelöst werden. mehr

Eine gute Sichtbarkeit von Schülern im Straßenverkehr hilft, Unfälle zu vermeiden, was auch im Interesse der Unfallkassen ist. Zur Sicherheit tragen Schulranzen bei, die gemäß DIN-Norm 58124 ausreichend große reflektierende und fluoreszierende Flächen aufweisen. Doch diese passen offenbar nicht recht zu einem coolen Design. Folge ist, dass immer mehr Schulranzen verkauft werden, die die Anforderungen der Norm unterlaufen.  mehr

Die Geschäftsstelle der Kommission Arbeitsschutz und Normung versteht sich auch als Dienstleister für Arbeitsschutzexperten, die in der Normung tätig sind. Mit „KAN-Praxis“ hat die KAN 2014 eine neue Marke geschaffen. Diese Marke vereint die Angebote der KAN, die Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen und die wir im Folgenden kurz vorstellen. mehr

Special

EUROSHNET und das spanische Arbeitsschutzinstitut INSHT luden ein nach Sevilla und zahlreiche Gäste aus ganz Europa kamen: Anlässlich der 5. Europäischen Konferenz zu Normung, Prüfung und Zertifizierung im Arbeitsschutz diskutierten 150 Teilnehmende vom 14.-16. Oktober 2015, wie sich die Qualität der Arbeit verbessern lässt und welchen Herausforderungen sich der Arbeitsschutz in den kommenden Jahren stellen muss. mehr

Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Diese Aussage klang in diversen Vorträgen, Workshops und Diskussionen der 5. EUROSHNET-Konferenz in Sevilla immer wieder an. Digitalisierung, Automatisierung, demographischer Wandel und Globalisierung sind nur einige Schlagworte. Wir haben einige Kerngedanken für Sie herausgegriffen.  mehr

Neben dem Wandel der Arbeitswelt gab es ein weiteres Leitthema der 5. EUROSHNET-Konferenz in Sevilla: Den Ruf nach stärkerer Zusammenarbeit. Normung, Prüfung und Zertifizierung, Forschung, Marktüberwachung und Regelsetzung sind wichtige Instrumente im Arbeitsschutz, die jedoch nur im Zusammenspiel Wirkung zeigen und mit den neuen Entwicklungen der Arbeitswelt Schritt halten können. mehr

Themen

Das Land Berlin wird zukünftig öffentliche Bauaufträge nur an Unternehmen vergeben, die mit emissionsarmen Baumaschinen arbeiten. Eine Möglichkeit, die geforderten Werte zu erreichen, ist die Nachrüstung der Maschinen mit Rußpartikelfiltern. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das bestehende Sicherheitsniveau nicht beeinträchtigt wird. Insbesondere darf durch die Filter die Sicht vom Fahrerplatz aus nicht schlechter werden.  mehr

Die Normung von Dienstleistungen steht momentan hoch im Kurs. Dabei sind auch Gesundheits- und Sozialdienstleistungen zunehmend ein Thema. Es ist zu befürchten, dass Normen in diesem Bereich mit bewährten, gesetzlich verankerten Sozialsystemen kollidieren. Die Normung muss daher aus Sicht der KAN und der Unfallversicherung kritisch begleitet und hinterfragt werden.  mehr

In der Normung zeigt sich eine Tendenz, Qualifizierung und Qualifikationen zu beschreiben, um auf dieser Grundlage eine Zertifizierung von Personen zu ermöglichen. Die Gewerkschaften betrachten diese Entwicklungen mit Sorge, da sie das System der dualen Ausbildung und seine Beiträge zu Sicherheit und Gesundheit wie auch das System des Arbeitsschutzes in Frage stellen.  mehr

Special

Ergonomie ist ein horizontales Aufgabenfeld der Normung: Systeme, Produkte und Dienstleistungen sollen entsprechend den Eigenschaften, Bedürfnissen und Fähigkeiten von Menschen gestaltet sein. Georg Krämer, bis 2015 Vorsitzender des ISO/TC 159 Ergonomie, und sein Nachfolger Peter Frener beschreiben, was die Ergonomienormung aktuell unternimmt, um der Ergonomie zu mehr Präsenz in sämtlichen Anwendungsbereichen zu verhelfen. mehr

Gespräche mit Fach- und Führungskräften sowie Analysen von Unternehmen belegen: Der praktische Nutzen der Ergonomienormung ist aktuell eher eingeschränkt. Eine ernüchternde Tatsache, die im Normenausschuss Ergonomie im DIN zu einem reflektierten Strategieprozess mit der wesentlichen Zielsetzung führt: Die Ergonomienormung soll weit mehr als bisher Hilfestellung bei der Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft geben. mehr

Dr. Dirk Watermann leitet seit Juni 2014 die Geschäftsstelle der Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN) in Sankt Augustin. Zuvor hatte der Bauingenieur verschiedene Positionen bei der BG BAU inne und war außerdem Convenor in der internationalen Normung. Im Interview sprechen wir mit ihm über die anstehenden Aufgaben und Themenschwerpunkte der KAN. mehr

Themen

Wenn am Arbeitsplatz natürliches Licht fehlt, liegt die Überlegung nahe, dieses über künstliche, biologisch wirksame Beleuchtung nachzuahmen. Da fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wirkung dieser noch jungen Technik bisher fehlen, ist es für einen flächendeckenden Einsatz aus Sicht des Arbeitsschutzes jedoch zu früh. Auch die Normung des konkreten Einsatzes sieht die KAN kritisch und hat ein Positionspapier verabschiedet, um für dieses Thema zu sensibilisieren. mehr

Polyurethanbeschichtete Schutzhandschuhe können Herstellungsrückstände von N,N-Dimethylformamid (DMF) enthalten. Diese Substanz kann bei chronischer Exposition die Leber schädigen und ist als reproduktionstoxisch eingestuft. Um eine unnötige Exposition zu vermeiden, dürfen Schutzhandschuhe unter dem Gesichtspunkt der Gesundheitsvorsorge nicht mehr als 10 mg DMF je kg Handschuhmaterial enthalten. Dies zu überwachen erfordert eine empfindliche analytische Methode. mehr

Professor Harri Vainio war von 2003 bis Ende Juli 2015 Generaldirektor des Finnischen Instituts für Arbeitsschutz (FIOH). Er hat sich stets für den Gedanken der europäischen Zusammenarbeit eingesetzt und spielte einen aktiven Part im EUROSHNET-Netzwerk. In diesem Interview macht er die Herausforderungen im Arbeitsschutz deutlich, denen sich Finnland – wie auch andere Länder – in den kommenden Jahren stellen muss. mehr

Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN)
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Alte Heerstraße 111
53757 Sankt Augustin

Tel. +49 2241 231-3471
Fax: +49 2241 231-3464
E-Mail: info@kan.de
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