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KANBrief

Der KANBrief informiert Sie viermal pro Jahr über aktuelle Themen und Entwicklungen im Bereich Arbeitsschutz und Normung. Die gedruckte Version erscheint in Deutsch, Englisch und Französisch. Online ist der KANBrief zusätzlich auf Italienisch und Polnisch verfügbar.

Erscheinungsjahr
Aktuelle Hinweise

Das Schwerpunktthema unserer nächsten Ausgabe ist "Arbeitsschutz in Japan".

Special

Für Schienenfahrzeuge gilt die EU-Maschinenrichtlinie nicht. Auch die Arbeitsstättenverordnung schließt diese Fahrzeuge explizit aus. Sie sind jedoch Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung. Welche Rolle spielen Normen im Eisenbahnrecht und wie können Arbeitsplätze von Triebfahrzeugführern sicher gestaltet werden? Diese und andere Fragen standen im Fokus eines KAN-Fachgesprächs „Eisenbahnrecht, Normung und Arbeitsschutz“. mehr

Die EN 1789 bildet die Grundlage für die Konstruktion, den Bau, die Prüfung, die Ausstattung und die Ausrüstung von Kranken­kraftwagen in Europa. Sie verweist als Rahmennorm auf weitere Normen, die für ihre Anwendung erforderlich sind. Wer heute einen Krankenkraftwagen bauen, zulassen und betreiben möchte, kommt um die Beachtung der derzeit in der Überarbeitung und Anpassung befindlichen EN 1789 „Rettungsdienstfahrzeuge und deren Ausrüstung – Krankenkraftwagen“ nicht herum. mehr

Themen

Die Veranstaltung „Normung für Handwerk und Mittelstand und die Herausforderungen der Digitalisierung“ thematisierte Chancen und Herausforderungen in der Normungsarbeit. Veranstaltet hat sie der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gemeinsam mit der KAN. ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte erklärt im Interview die aktuellen Brennpunkte. mehr

Dr. Walter Eichendorf ist seit 1998 stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und verantwortlich für den KAN-Trägerverein VFA. Auch als Mitglied im DIN-Präsidium ist er mit dem Thema Normung seit vielen Jahren eng vertraut. Bevor er im Herbst 2018 in den Ruhestand geht, verrät er, was er in Zukunft von der Normung erwartet und warum die Normung für die gesetzliche Unfallversicherung wichtiger denn je ist. mehr

Lärm schadet Beschäftigten und verursacht versteckte Kosten. Die Task Force „NOMAD” (Noise and MAchinery Directive) beschreibt in einem Leitfaden, wie Geräuschemissionen von Maschinen angegeben werden müssen, um die grundlegenden Anforderungen der Maschinenrichtlinie zum Thema Lärm zu erfüllen. NOMAD ist ein gemeinsames Projekt der EU-Mitgliedstaaten und unterstützt die Koordinierungsgruppe der Marktüberwachung zur Maschinenrichtlinie (ADCO Maschinen). mehr

2018 hat das Layout der KAN-Praxis Module: Ergonomie lernen einen frischen Anstrich bekommen und es wurden fast alle Grafiken ausgetauscht. Die neuen Illustrationen stammen vom Karikaturisten Michael Hüter, der zusätzlich einige ergonomische Aspekte als Cartoon dargestellt hat. Die erste Version der Lehrmodule erschien 2008 als Ergebnis einer KAN-Studie. In der Zwischenzeit wurden die Module stetig erweitert und überarbeitet. mehr

Special

Ein gemeinsames Projekt der europäischen Sozialpartner der Bauwirtschaft und des europäischen Herstellerverbands von Baumaschinen zeigt neue Wege der Kommunikation und Kooperation auf. Der direkte Austausch von Produzenten und Konsumenten kann einfache Lösungen für so komplexe Gegenstände wie bessere Ergonomie von Arbeitsmitteln oder sicherheitstechnische Aspekte anregen, kann aber auch den europäischen Normungsprozess unterstützen. mehr

Beim Aufstieg auf Baumaschinen ereignen sich zahlreiche Arbeitsunfälle – sei es beim Zugang zum Fahrerplatz, beim Betanken mit Kraftstoff oder Flüssigkeiten oder bei Wartungsarbeiten. Um die Unfallursachen besser zu verstehen, hat der französische Verband der Tiefbauwirtschaft in mehreren Unternehmen ergonomische Untersuchungen durchgeführt. Daraus haben sich eine Reihe von Erkenntnissen und Lösungsansätzen ergeben, die sich sowohl an das Bedienpersonal als auch an die Hersteller richten. mehr

Themen

Am 12. März 2018 wurde die ISO 45001 von der Internationalen Organisation für Normung ISO veröffentlicht. Fassen einige das Erscheinen der Norm unter die Überschrift A Star is born, so urteilen andere Betroffene aus Arbeitsschutz und Wirtschaft differenzierter. Die Meinungen über das nun vorliegende Papier gehen deutlich auseinander. Eine gemeinsame Übersetzung für Deutschland, Österreich und die Schweiz wurde im Juni 2018 veröffentlicht. mehr

Die EU-Kommission hat am 19. Dezember 2017 einen Vorschlag für eine EU-Marktüberwachungsverordnung vorgelegt. Im Falle seiner Umsetzung wird dieser den Vollzug der Marktüberwachung durch die Bundesländer entscheidend prägen. Aus Sicht der Länder muss er jedoch an einigen Stellen noch deutlich verbessert werden. Er bringt einen hohen bürokratischen Aufwand der Vollzugsbehörden mit sich und auch die Auswahl der vorgesehenen Mittel ist verbesserungsbedürftig. mehr

Licht beeinflusst unsere innere Uhr und verschiedene physiologische Prozesse im Körper. Die KAN hat im Januar 2018 zum zweiten Mal einen Workshop zu diesen nicht-visuellen Wirkungen von Licht veranstaltet. Viele Akteure mischen bei dem Thema mit, verfolgen aber teilweise unterschiedliche Ziele. Der KAN-Workshop fördert den Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten und trägt dazu bei, eine Strategie für die künftige Forschung, Normung und Regelsetzung zu finden. mehr

Holz- oder Quarzstaubemissionen, die von neuen handgeführten Elektrowerkzeugen ausgehen, werden anhand von genormten Prüfverfahren gemessen. Diese Verfahren haben jedoch gewisse Grenzen, die sich negativ auf die Wiederholpräzision auswirken. Das französische Arbeitsschutzinstitut INRS schlägt ein anderes Prüfverfahren vor, mit dem sich verschiedene Maschinen für den gleichen Arbeitsvorgang je nach Höhe der Staubemissionen klassifizieren lassen. mehr

Special

Das Ziel des Projektes Work-by-Inclusion ist die Integration hörbehinderter Menschen in Betriebsabläufe der Lagerlogistik. Dabei werden den Beschäftigten wichtige Informationen mittels einer Datenbrille bereitgestellt. Zusätzlich ermöglicht das System die Kommunikation zwischen hörbehinderten und hörenden Beschäftigten. mehr

Roboter, die direkt mit Menschen zusammenarbeiten, gelten als ein zentraler Schritt zur vernetzten flexiblen Fabrik der Zukunft. Die Mensch-Roboter-Kollaboration kann die Mitarbeiter in der Produktion entlasten und ermöglicht es Unternehmen, schneller auf die Anforderungen der Märkte zu reagieren. Die unmittelbare Nähe zum Menschen stellt hohe Anforderungen an die Sicherheit der Assistenzsysteme, bietet aber auch Potenzial für die Inklusion. mehr

Inklusive Arbeitsgestaltung ist Bestandteil eines übergeordneten Ansatzes zur Sicherung der Arbeitsfähigkeit. Aufgrund des demografischen Wandels gewinnt diese Zielsetzung zunehmend an Bedeutung. Zentrale Säulen sind technische Maßnahmen der Arbeitsplatzgestaltung und der Barrierefreiheit, die beteiligungsorientiert in enger Abstimmung mit den Betroffenen und den Vertrauenspersonen schwerbehinderter Menschen implementiert werden. mehr

Themen

Datenbrillen an Arbeitsplätzen sind keine Science-Fiction mehr. Wurden die Geräte bis vor kurzem noch als Zukunftsprojekt der kalifornischen Tech-Szene gefeiert (oder verlacht), so finden sie sich zwischenzeitlich an Lagerarbeitsplätzen ebenso wie in der Fertigung und Instandhaltung. Die Forschung zum sicheren Gebrauch der Geräte fällt jedoch hinter die Technikentwicklung ebenso zurück wie das auf gesicherte Erkenntnisse angewiesene Regelwerk und seine Anforderungen. mehr

Bei der Brennholzbearbeitung kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen, wenn Personen in den Säge- oder Spaltbereich eingreifen. Um das Unfallgeschehen zu reduzieren, wurden die Normen für Keilspaltmaschinen und Kreissägen überarbeitet. Als Basis dienten die Ergebnisse von Expertengesprächen, die von der KAN moderiert wurden, sowie Unfalluntersuchungen der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). mehr

Forstliche Anschlagmittel wie Ketten, Seile, Umlenkrollen oder Haken werden beim Rücken von Baumstämmen mit Seilwinden verwendet. Sie dienen als Verbindungselemente zwischen Baumstamm und Windenseil. Dabei ist es wichtig, dass die forstlichen Anschlagmittel richtig ausgewählt werden und so stabil ausgelegt sind, dass sie die auftretenden Kräfte sicher aufnehmen können. Nun gibt es eine eigene Norm zu diesem Thema. mehr

Special

In der Fabrik der Zukunft sind Menschen und Maschinen über Datennetze miteinander verbunden. Auch die Dinge und Systeme kommunizieren: Werkstück mit Werkzeug, Markt mit Produktion, Produktion mit Zulieferer. Diese Vernetzung innerhalb der Produktion sowie über Betriebsgrenzen hinaus ist jedoch nur mit international gültigen Normen und Standards möglich – und mit gut qualifizierten Beschäftigten. mehr

Das Schlagwort „Industrie 4.0“ ist in aller Munde. Doch was versteht man unter dieser vierten industriellen Revolution genau und was wird zu ihrer Realisierung benötigt? Werden vollkommen neue Technologien entwickelt oder wird lediglich alte Technik neu verpackt? mehr

Die steigende Verfügbarkeit preiswerter Kommunikationstechnologien ermöglicht auch mittelständischen Unternehmen den Wandel zur Smart Factory. Hersteller stehen vor der Herausforderung, den immer individuelleren Wünschen der Kunden gerecht zu werden und gleichzeitig bei höheren Stückzahlen schneller und kostengünstiger zu produzieren. Nur so können sie im verschärften Wettbewerb bestehen. mehr

Themen

Täglich müssen Arbeiter und Techniker in das Innere von Druckbehältern einsteigen, um Bau-, Wartungs-, Reparatur- und Inspektionsarbeiten durchzuführen. Hierzu müssen sie durch eine Behälteröffnung steigen, die häufig so klein bemessen ist, dass zwar der Einstieg möglich ist, sich die Rettung und Bergung von Unfallopfern jedoch besonders schwierig gestaltet. An der Polytechnischen Universität Mailand wurden dazu für zwei Diplomarbeiten einige Studien durchgeführt. mehr

Seit 1993 arbeiten die Kranken-, Renten- und Unfallversicherung in der Europavertretung der deutschen Sozialversicherung eng zusammen, um eine gemeinsame politische Interessensvertretung in Brüssel sicherzustellen. Die Europavertretung ist auch für die KAN bei vielen Themen ein wichtiger Partner. mehr

Unternehmen sollten nicht nur am Profit und an der Produktivität gemessen werden, sondern auch daran, wie gut sie ihrer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt gerecht werden. Diese Aspekte wurden von den sieben weltweit größten Industrienationen (G7) um die Forderung der Menschzentriertheit erweitert. Wie diese in Unternehmen umgesetzt werden kann, beschreibt die neue Norm DIN EN ISO 27500. mehr

Special

Den EU-Mitgliedsstaaten steht es frei, ihr Gesundheitswesen nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Gleichzeitig versuchen aktuell zahlreiche europäische und internationale Normen, diesen Bereich stärker zu harmonisieren. Werden Behandlungen künftig weniger durch die Vorgaben der nationalen Sozialversicherung und Ärzteverbände, sondern vielmehr durch ein genormtes europäisches Gesundheitswesen geprägt sein? Wohin die Reise gehen könnte, zeigt eine fiktive Fallstudie. mehr

Die Europäische Kommission hat im Herbst 2012 die Überarbeitung des europäischen Rechtsrahmens für Medizinprodukte und In-vitro-Diagnostika angestoßen. Im Frühjahr 2017 sind hierzu zwei neue Verordnungen in Kraft getreten, die einige Neuerungen mit sich bringen und auch Anpassungen in der nationalen Gesetzgebung notwendig machen. mehr

Passend zur Veröffentlichung der neuen EU-Verordnung 2017/745 über Medizinprodukte hat die KAN ein zusätzliches Lehrmodul online gestellt. Die Powerpoint-Folien enthalten die wesentlichen Aspekte, die bei der ergonomischen Gestaltung von Medizinprodukten zu beachten sind. Die Bandbreite dieser Produkte reicht von hochkomplexen Geräten wie Beatmungsgeräten über Blutdruckmessgeräte und Infusionspumpen bis hin zu Rollstühlen, Fieberthermometern und Verbandmitteln. mehr

Wer eine Rettungswache baut, muss sich an die Anforderungen aus verschiedenen Vorschriften halten: Neben dem Baurecht zählen dazu das staatliche Vorschriftenwerk zum Arbeitsschutz sowie das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungsträger. Auch sind die Besonderheiten bei der späteren Nutzung des Bauwerkes zu beachten. Für den Planer können sich daraus erhebliche Schwierigkeiten für die Planung des Bauwerkes ergeben, das allen Anforderungen genügen soll. mehr

Themen

Der 1856 gegründete Verein Deutscher Ingenieure zählt heute 155.000 persönliche Mitglieder und hat eine lange Tradition in der technischen Regelsetzung. Jährlich werden über 200 VDI-Richtlinien neu oder aktualisiert veröffentlicht. Der VDI unterstützt gemeinsam mit anderen technischen Regelsetzern das Ziel, ein einheitliches, alle Gebiete der Technik umfassendes Regelwerk zu erstellen. mehr

Special

Durch die Digitalisierung entstehen vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung von Arbeit und damit auch neue Chancen für den Arbeitsschutz. Dies betrifft alle Formen von Arbeit – von vorwiegend geistigen bis hin zu vorwiegend körperlichen Tätigkeiten. Die Herausforderung besteht darin, die Vielfalt der Möglichkeiten zu nutzen und Lösungen zu finden, die den Bedürfnissen des jeweiligen Betriebs entsprechen.

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Mit dem Einsatz autonomer Technologien rückt auch die Beziehung zwischen Mensch und Maschine immer mehr in den Fokus. Doch wie sollen die Kollegen aus Stahl aussehen und sich verhalten, damit die Zusammenarbeit mit ihnen für die Beschäftigten angenehm ist? Für den Erfolg von Mensch-Roboter-Kooperationen am Arbeitsplatz muss nicht nur die objektive, sondern auch die subjektiv erlebte Sicherheit der Mitarbeiter berücksichtigt werden.

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Industrie 4.0 steht für die vollständige Vernetzung von Menschen, Maschinen und Anlagen. Aufgrund der Interaktionen zwischen diesen Kommunikationspartnern muss nicht nur die funktionale Sicherheit „Functional Safety“, (z. B. Maschinenstopp bei Durchqueren einer Lichtschranke) berücksichtigt werden, um Menschen zu schützen. Die Informationssicherheit („Security“, z. B. Schutz der Roboterprogrammierung vor Manipulationen aus dem Netz) spielt eine ebenso wichtige Rolle.

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Das Handwerk ist viel stärker als die Industrie durch menschliche Arbeit geprägt. Eine Vollautomatisierung und Vernetzung sämtlicher Prozesse wie in der Industrie 4.0 wird daher kaum möglich sein. Dennoch bietet die Digitalisierung auch dem Handwerk vielfältige Chancen, die Dienstleistungen zu erweitern, Aufgaben zu automatisieren und die Arbeit einfacher und sicherer zu gestalten.

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Themen

Nanomaterialien treten in diversen Formen und Strukturen auf. Vielfältig und zum Teil noch unerforscht sind auch die Risiken, die mit ihnen verbunden sind. Dennoch kommen sie bereits verbreitet zum Einsatz. Auch in der Normung gibt es zahlreiche offene Fragen: Welche Dokumente gibt es im Bereich der Nanomaterialien? Weisen sie arbeitsschutzrelevante Inhalte auf? Wie behalten Arbeitsschutzexperten den Überblick? Antworten gibt eine neue Studie der KAN.

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Im Bereich des Werkzeug- und Maschinenbaus, der Einzelstückfertigung und in der Entwicklung gibt es immer wieder Bedingungen, bei denen der Bediener bei geöffneten trennenden Schutzeinrichtungen in den Bearbeitungsprozess eingreifen muss. Eine zusätzliche Betriebsart, die die Prozessbeobachtung unter sicheren Bedingungen ermöglicht, kann gefährliche Manipulationen verhindern. Sie darf jedoch nur eingesetzt werden, wenn keine anderen technischen Lösungen möglich sind.

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Special

Am 23. Juni vergangenen Jahres hielt das Vereinigte Königreich ein Referendum über den Verbleib in der EU ab. Eine knappe, aber dennoch eindeutige Mehrheit sprach sich für den Brexit aus. Dieser wird die Beziehungen zu Europa und darüber hinaus verändern, führt jedoch nicht zwangsläufig in die Isolation. Die interessierten Kreise innerhalb des BSI wollen im unabhängigen Europäischen Normungssystem auch künftig eng mit ihren europäischen Partnern zusammenarbeiten.

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Unsichere und mit den entsprechenden EU-Rechtsgrundlagen nicht konforme Produkte dürfen auf dem Markt der Europäischen Union nicht in Verkehr gebracht werden. Um dies sicherzustellen, hat die europäische Kommission ein Konformitätsbewertungsverfahren festgelegt, das für bestimmte Fälle eine Prüfung durch eine unabhängige Stelle vorsieht. Doch wie funktioniert dieses Verfahren für Hersteller aus Staaten außerhalb der EU, die ihre Produkte in der EU vermarkten möchten?

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Themen

Jedes Licht wirkt auf die Physiologie des Menschen. Da diese Wirkung sehr komplex ist, können für die relativ neue Technologie der künstlichen, biologisch wirksamen Beleuchtung bisher aus Arbeitsschutzsicht keine Anwendungsempfehlungen gegeben werden. An einigen Arbeitsplätzen wird diese Beleuchtung bereits eingesetzt. Die KAN hat im September 2016 alle beteiligten Kreise an einen Tisch gebracht, um eine Strategie für den sicheren Einsatz dieser Beleuchtung zu entwickeln.

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Licht ist nicht nur für das Sehen des Menschen von Bedeutung. Neue Beleuchtungssysteme machen sich auch nicht-visuelle Wirkungen zunutze, die zum Beispiel den Tag-Nacht-Rhythmus beeinflussen. Regelsetzer, Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie Planer sollten sich im Sinne der Arnsberger Roadmap frühzeitig mit den Möglichkeiten der neuen Technik auseinandersetzen, damit die künstliche Beleuchtung künftig die Gesundheit des Menschen am Arbeitsplatz optimal unterstützen kann.

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Immer wieder kommt es vor, dass Normen Aspekte des betrieblichen Arbeitsschutzes behandeln. Doch vom Grundsatz her hat das nationale Regelwerk von Staat und Unfallversicherung Vorrang vor Normen. Wie diese Schnittstelle zwischen Normung und Regelwerk genau funktioniert, regelt seit 2015 das „Grundsatzpapier zur Rolle der Normung im betrieblichen Arbeitsschutz“. Für die praktische Anwendung wurde es nun um eine vertiefende Prozessbeschreibung ergänzt.

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Wie finden Unternehmen heraus, welche der zahlreichen und teils eher abstrakten Arbeitsschutzregeln und -maßnahmen von Staat und gesetzlicher Unfallversicherung sie anwenden müssen? Hier setzt das neue Präventionsinstrument der Branchenregel an. Sie führt Anforderungen und Informationen aus den diversen Arbeitsschutzvorschriften zusammen und unterbreitet Unternehmen ein Komplettangebot nach dem Motto „Alles Wichtige auf einen Blick“.

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Special

Intelligente Kleidung hat Konjunktur. Ideen gibt es reichlich, die Umsetzung und die Normung stehen jedoch noch ganz am Anfang. Dies bietet die Chance, von Beginn an die Erwartungen, Erfahrungen und Anregungen der späteren Anwender abzufragen und in die Erarbeitung der Normen einfließen zu lassen. Die KAN hat einen Workshop mit Feuerwehrleuten durchgeführt, der genau das leisten soll und als Blaupause für andere Themen gelten kann. mehr

Haben diejenigen, die Normen schreiben und Regeln festlegen, immer ausreichend Bezug zur Praxis? Um sich ein Bild davon zu machen, ob gewisse Forderungen für Sichtverhältnisse an Erdbaumaschinen überhaupt realistisch und umsetzbar sind, haben Vertreter von Marktüberwachungsbehörden und Normung gemeinsam einen Tag in einem Betrieb verbracht und viele unterschiedliche Maschinen unter die Lupe genommen. mehr

Themen

Welche Teile von Normen und normenähnlichen Dokumenten in Gerichtsurteilen herangezogen werden und aus welchen Gründen dies passiert, hat ein Rechtsgutachten untersucht, das im Auftrag der KAN erstellt und im Dezember 2016 veröffentlicht wurde. Es stellte sich unter anderem heraus, dass die in den Regeln und Strukturen der Normungswelt genau definierten Begriffe „normativ“ und „informativ“ in der Rechtsprechung eine etwas andere Bedeutung haben. mehr

Vibrationen sind häufige Gefährdungen bei der Arbeit mit Maschinen. Können Arbeitgeber die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte nicht sicher etwa anhand von Herstellerangaben bestimmen, sind Messungen erforderlich. Die Messung ist jedoch nicht trivial und die Ergebnisse hängen unter anderem von der Qualifikation des Messpersonals ab. Doch wer ist ausreichend qualifiziert für eine fachkundige Messung? mehr

Arbeiten an und in Eisenbahngleisen finden in einem besonderen Umfeld statt und bringen vielfältige Gefährdungen für die Beschäftigten mit sich. Daraus leitet sich eine besondere Aufmerksamkeit für die Sicherungsmaßnahmen ab. Eine europäische Norm für Gleisbauarbeiten integriert Eignungsuntersuchungen in diese Maßnahmen. Dies ist aus deutscher Sicht problematisch, da Regelungen zur Eignung einem Gesetz vorbehalten sind. mehr

Die Digitalisierung und andere Entwicklungen machen auch vor der Normung nicht halt. Muss die Normung nun neu erfunden werden? Der immer schneller werdende Wandel zwingt die Beteiligten zum Handeln. Der Arbeitsschutz darf dabei nicht vergessen werden. Experten beleuchteten auf der IEC-Generalversammlung 2016 unter dem Titel „Safety.Future.Standardization“ die neuen Entwicklungen aus Blickwinkeln.

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Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN)
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