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KANBrief

Der KANBrief informiert Sie viermal pro Jahr über aktuelle Themen und Entwicklungen im Bereich Arbeitsschutz und Normung. Die gedruckte Version erscheint in Deutsch, Englisch und Französisch. Online ist der KANBrief zusätzlich auf Italienisch und Polnisch verfügbar.

Erscheinungsjahr
Aktuelle Hinweise

Das Schwerpunktthema unserer nächsten Ausgabe ist "Persönliche Schutzausrüstung".

Special

Die Mensch-Roboter-Kollaboration ist elementar für die Weiterentwicklung wandlungsfähiger Produktionsanlagen der Industrie 4.0. Mit der steigenden Nachfrage nach innovativen Technologien steigt auch der Wunsch nach allgemein anwendbaren Sicherheitskonzepten. Daimler hat eine solche Vorgehensweise in modularer Form entwickelt, die auf alle Projekte der Mensch-Roboter-Kollaboration im Unternehmen angewendet werden kann. mehr

Die Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge ist in vollem Gange, wirft jedoch eine Vielzahl von Fragen auf. Wer haftet bei Unfällen? Können und dürfen autonome Fahrzeuge ethische Entscheidungen zur Unfallvermeidung treffen? Die Normung ist schon sehr aktiv und steckt den technischen Rahmen für die neuen Entwicklungen ab.  mehr

Immer mehr Produkte werden z.B. für Maschinenbau, Medizin oder Freizeitindustrie mit additiven Verfahren wie 3D-Druck gefertigt. Die Verfahren entwickeln sich rasant weiter und werden immer vielfältiger. Es ist jedoch nicht einfach, die Regeln für den Umgang mit den dabei auftretenden Gefährdungen in gleicher Geschwindigkeit mitzuentwickeln. Auch die rechtliche Situation wirft Fragen auf. mehr

Themen

Bei Verpackung und Transport industriell gefertigter Waren kommen Maschinen wie Palettierer, Depalettierer, Haubenüberzieher und Stetigförderer zum Einsatz. Diese sind eng miteinander verzahnt und weisen ähnliche Gefährdungen auf. Sie sind jedoch in verschiedenen Normen mit unterschiedlichen Anforderungen an die Öffnungen in Schutzeinrichtungen geregelt. Arbeitgeber stehen bei der Gefährdungsbeurteilung vor der Frage, mit welchem Maß sie messen sollen. mehr

Seit ihrer Gründung 1946 hat die internationale Normungsorganisation ISO laut eigenen Angaben über 20.000 Normen erarbeitet. Dabei handelt es sich mehrheitlich um technische Normen. In jüngster Zeit gibt es jedoch auch immer mehr internationale Normungsvorhaben zu sozial- und gesellschaftspolitischen Themen. Dieser Trend ist aus mehr als einem Grund äußerst umstritten. mehr

Arbeitsmedizinische Forschung hat in den letzten Jahrzehnten sehr viel dazu beigetragen, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu minimieren. Ziel der Arbeit des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV (IPA) ist die nachhaltige Umsetzung von praxisrelevanten Forschungsergebnissen, um so Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz effektiv und dauerhaft zu fördern. mehr

Special

Deutschland hat sich mit Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) 2009 dazu verpflichtet, für alle Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Umwelt, Transportmitteln, Information, Kommunikation, Bildung und Arbeit zu schaffen. Die Konvention richtet sich an alle staatlichen Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts. Die DGUV hat das Thema mit einem Aktionsplan aufgegriffen. mehr

In Gesellschaft und Politik hat sich in Bezug auf die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein Paradigmenwechsel vollzogen: Weg von einer wohlmeinenden Bevormundung, hin zum Recht auf Selbstbestimmung. Voraussetzung für die selbstbestimmte Teilhabe ist eine barrierefrei gestaltete Umwelt. Das DGUV-Sachgebiet „Barrierefreie Arbeitsgestaltung“ will mit Informationen und Praxishilfen für Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen hierzu einen Beitrag leisten. mehr

In der Praxis gibt es zum Thema Inklusion zwei Extrempositionen: Die eine Seite fordert, dass ein Produkt für alle Menschen mit und ohne Behinderungen nutzbar sein muss. Auf der anderen Seite werden in Gebrauchsanleitungen von Verbraucherprodukten Menschen mit sensorischen, physischen oder kognitiven Einschränkungen vom Gebrauch dieser Produkte ausgeschlossen bzw. dürfen diese nur unter Aufsicht verwenden. Ist ein Kompromiss möglich? mehr

Themen

Mit der Veröffentlichung der Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen (PSA) im Amtsblatt der EU wurde ein jahrelanger Prozess zur Revision der PSA-Gesetzgebung abgeschlossen. Die Verordnung ist ab dem 21. April 2018 anzuwenden. Die bis dahin geltende PSA-Richtlinie 89/686/EWG wird dann aufgehoben. Hersteller, Prüfstellen und andere Betroffene sollten die Übergangszeit nutzen, um sich auf die neue Verordnung einzustellen. mehr

Jedes Jahr ereignen sich in Frankreich über 8 000 Unfälle mit Gabelstaplern, davon rund 560 mit dauerhafter Erwerbsunfähigkeit und 4 bis 6 mit tödlichem Ausgang durch seitliches Umkippen von Gabelstaplern. Deutschland verzeichnet ähnliche Zahlen. Das INRS und die BGHW haben gemeinsam untersucht, wieviel Stabilitätsgewinn neu entwickelte Fahrerassistenzsysteme bei Gabelstaplern gegenüber den Anforderungen der Norm EN 16203 bieten. mehr

Vom 21. bis 24. März 2016 fand in Dresden die 4. Internationale Strategiekonferenz zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit statt. Das interaktive Programm widmete sich fünf Themen: Vision Zero, demographischer Wandel, menschenzentrierte Prävention und gesunde Arbeit. Die KAN war zuständig für die Organisation des fünften Themas „Arbeiten in einer digitalen Welt“. Lesen Sie hier die wesentlichen Ergebnisse. mehr

Special

DIN und DKE sind weltweit anerkannte Normungsorganisationen. Das Bundeswirtschaftsministerium setzt dabei den politisch-rechtlichen Rahmen. Gleichwohl ist die Normung nicht mehr unumstritten. Sie gilt häufig als wenig modern und zukunftsorientiert. Dies lässt ihre großen wirtschafts-, industrie- und innovationspolitischen Impulse außer Betracht. Normen beseitigen Handelshemmnisse und ebnen neuen Produkten den Weg in den Markt. mehr

Die fortschreitende Digitalisierung in allen Lebensbereichen stellt das Gesamtsystem Normung vor eine große Herausforderung. Eine Neuorientierung in den Spannungsfeldern Technologie, Marktorientierung und Politik ist unumgänglich. Die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE) hat mit ihrem Programm „Normung 2020“ die Initiative ergriffen und entwickelt neue Ansätze für die Normung der Zukunft. mehr

Das deutsche Normungssystem ist in vielen Bereichen Vorreiter und Vorbild für andere Länder. Ziel muss es sein, diese starke Stellung zu erhalten. Damit DIN die Bedürfnisse der Wirtschaft auch in Zukunft bestmöglich bedienen kann, werden mit der Deutschen Normungsstrategie 2020 (DNS 2020) die Weichen für die Zukunft gestellt. Ein erster Schritt auf diesem Weg ist die DIN-Strategie 2016, die sechs wesentliche Ziele verfolgt.  mehr

Themen

Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) werden kontinuierlich weiterentwickelt, um den Anforderungen gewerblicher und privater Nutzer gerecht zu werden. Der Trend geht unter anderem hin zu ‚intelligenter PSA‘ oder sogar ‚intelligenten persönlichen Schutzsystemen‘ (PSS). Während erste Produkte bereits erhältlich sind, müssen bei komplexen Produkten, die vor allem im gewerblichen Bereich eingesetzt werden, vor der Markteinführung noch einige Probleme gelöst werden. mehr

Eine gute Sichtbarkeit von Schülern im Straßenverkehr hilft, Unfälle zu vermeiden, was auch im Interesse der Unfallkassen ist. Zur Sicherheit tragen Schulranzen bei, die gemäß DIN-Norm 58124 ausreichend große reflektierende und fluoreszierende Flächen aufweisen. Doch diese passen offenbar nicht recht zu einem coolen Design. Folge ist, dass immer mehr Schulranzen verkauft werden, die die Anforderungen der Norm unterlaufen.  mehr

Die Geschäftsstelle der Kommission Arbeitsschutz und Normung versteht sich auch als Dienstleister für Arbeitsschutzexperten, die in der Normung tätig sind. Mit „KAN-Praxis“ hat die KAN 2014 eine neue Marke geschaffen. Diese Marke vereint die Angebote der KAN, die Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen und die wir im Folgenden kurz vorstellen. mehr

Special

EUROSHNET und das spanische Arbeitsschutzinstitut INSHT luden ein nach Sevilla und zahlreiche Gäste aus ganz Europa kamen: Anlässlich der 5. Europäischen Konferenz zu Normung, Prüfung und Zertifizierung im Arbeitsschutz diskutierten 150 Teilnehmende vom 14.-16. Oktober 2015, wie sich die Qualität der Arbeit verbessern lässt und welchen Herausforderungen sich der Arbeitsschutz in den kommenden Jahren stellen muss. mehr

Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Diese Aussage klang in diversen Vorträgen, Workshops und Diskussionen der 5. EUROSHNET-Konferenz in Sevilla immer wieder an. Digitalisierung, Automatisierung, demographischer Wandel und Globalisierung sind nur einige Schlagworte. Wir haben einige Kerngedanken für Sie herausgegriffen.  mehr

Neben dem Wandel der Arbeitswelt gab es ein weiteres Leitthema der 5. EUROSHNET-Konferenz in Sevilla: Den Ruf nach stärkerer Zusammenarbeit. Normung, Prüfung und Zertifizierung, Forschung, Marktüberwachung und Regelsetzung sind wichtige Instrumente im Arbeitsschutz, die jedoch nur im Zusammenspiel Wirkung zeigen und mit den neuen Entwicklungen der Arbeitswelt Schritt halten können. mehr

Themen

Das Land Berlin wird zukünftig öffentliche Bauaufträge nur an Unternehmen vergeben, die mit emissionsarmen Baumaschinen arbeiten. Eine Möglichkeit, die geforderten Werte zu erreichen, ist die Nachrüstung der Maschinen mit Rußpartikelfiltern. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das bestehende Sicherheitsniveau nicht beeinträchtigt wird. Insbesondere darf durch die Filter die Sicht vom Fahrerplatz aus nicht schlechter werden.  mehr

Die Normung von Dienstleistungen steht momentan hoch im Kurs. Dabei sind auch Gesundheits- und Sozialdienstleistungen zunehmend ein Thema. Es ist zu befürchten, dass Normen in diesem Bereich mit bewährten, gesetzlich verankerten Sozialsystemen kollidieren. Die Normung muss daher aus Sicht der KAN und der Unfallversicherung kritisch begleitet und hinterfragt werden.  mehr

In der Normung zeigt sich eine Tendenz, Qualifizierung und Qualifikationen zu beschreiben, um auf dieser Grundlage eine Zertifizierung von Personen zu ermöglichen. Die Gewerkschaften betrachten diese Entwicklungen mit Sorge, da sie das System der dualen Ausbildung und seine Beiträge zu Sicherheit und Gesundheit wie auch das System des Arbeitsschutzes in Frage stellen.  mehr

Special

Ergonomie ist ein horizontales Aufgabenfeld der Normung: Systeme, Produkte und Dienstleistungen sollen entsprechend den Eigenschaften, Bedürfnissen und Fähigkeiten von Menschen gestaltet sein. Georg Krämer, bis 2015 Vorsitzender des ISO/TC 159 Ergonomie, und sein Nachfolger Peter Frener beschreiben, was die Ergonomienormung aktuell unternimmt, um der Ergonomie zu mehr Präsenz in sämtlichen Anwendungsbereichen zu verhelfen. mehr

Gespräche mit Fach- und Führungskräften sowie Analysen von Unternehmen belegen: Der praktische Nutzen der Ergonomienormung ist aktuell eher eingeschränkt. Eine ernüchternde Tatsache, die im Normenausschuss Ergonomie im DIN zu einem reflektierten Strategieprozess mit der wesentlichen Zielsetzung führt: Die Ergonomienormung soll weit mehr als bisher Hilfestellung bei der Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft geben. mehr

Dr. Dirk Watermann leitet seit Juni 2014 die Geschäftsstelle der Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN) in Sankt Augustin. Zuvor hatte der Bauingenieur verschiedene Positionen bei der BG BAU inne und war außerdem Convenor in der internationalen Normung. Im Interview sprechen wir mit ihm über die anstehenden Aufgaben und Themenschwerpunkte der KAN. mehr

Themen

Wenn am Arbeitsplatz natürliches Licht fehlt, liegt die Überlegung nahe, dieses über künstliche, biologisch wirksame Beleuchtung nachzuahmen. Da fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wirkung dieser noch jungen Technik bisher fehlen, ist es für einen flächendeckenden Einsatz aus Sicht des Arbeitsschutzes jedoch zu früh. Auch die Normung des konkreten Einsatzes sieht die KAN kritisch und hat ein Positionspapier verabschiedet, um für dieses Thema zu sensibilisieren. mehr

Polyurethanbeschichtete Schutzhandschuhe können Herstellungsrückstände von N,N-Dimethylformamid (DMF) enthalten. Diese Substanz kann bei chronischer Exposition die Leber schädigen und ist als reproduktionstoxisch eingestuft. Um eine unnötige Exposition zu vermeiden, dürfen Schutzhandschuhe unter dem Gesichtspunkt der Gesundheitsvorsorge nicht mehr als 10 mg DMF je kg Handschuhmaterial enthalten. Dies zu überwachen erfordert eine empfindliche analytische Methode. mehr

Professor Harri Vainio war von 2003 bis Ende Juli 2015 Generaldirektor des Finnischen Instituts für Arbeitsschutz (FIOH). Er hat sich stets für den Gedanken der europäischen Zusammenarbeit eingesetzt und spielte einen aktiven Part im EUROSHNET-Netzwerk. In diesem Interview macht er die Herausforderungen im Arbeitsschutz deutlich, denen sich Finnland – wie auch andere Länder – in den kommenden Jahren stellen muss. mehr

Special

Normen und normähnliche Dokumente sind zunächst durch ihre normativen Elemente gekennzeichnet. Die daneben ebenfalls vorhandenen informativen Elemente können nicht nur die Anwendung und das Verständnis erheblich erleichtern. Sie ermöglichen auch, den Hintergrund eines Dokumentes vorzustellen und zu erläutern, wie es richtig in das Normenwerk und gegebenenfalls in den Rechtsrahmen einzuordnen ist mehr

Europäische Normen sind in allen Ländern der EU inhaltlich gleich. Es gibt jedoch Möglichkeiten, sie national anzupassen, um auf Besonderheiten einzelner Länder hinzuweisen oder Widersprüche mit nationalen Gesetzen zu berücksichtigen. Je nach Situation können dazu verschiedene Instrumente zum Einsatz kommen. mehr

„Was muss, das muss“ – gilt das auch für Normen? Auf dem Papier ist klar geregelt, welche Verbindlichkeit Festlegungen haben, laut denen der Normanwender etwas Bestimmtes tun „muss“, „kann“ oder „sollte“. Wie aber entscheiden Normungsgremien, welche Art der Festlegung die richtige ist? Eine sorgfältige Auswahl ist wichtig, damit nicht ungewollt Interpretationsspielraum und damit Unsicherheit bei den Normanwendern entsteht.

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Themen

Neben bewegungsunterstützenden Robotern, bei denen der Kontakt zwischen Mensch und Maschine dem bestimmungsgemäßen Zweck entspricht, gibt es heute auch Industrieroboter, die mit dem Bedienpersonal im gleichen Arbeitsbereich zusammenarbeiten. Hier stellt sich die Frage nach unbeabsichtigten Kontakten und den daraus entstehenden Risiken. Das INRS
erörtert, wie diese neuen Einsatzbereiche mit der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in Einklang gebracht werden können. mehr

Schon seit 2001 fordert ISO im ISO-Guide 71, Aspekte der Barrierefreiheit in Normen zu berücksichtigen. Hilfestellung bietet der ISO/TR 22411, der ergonomische Daten und Leitlinien für die Anwendung des ISO-Guides liefert. Der 2008 veröffentlichte Technische Bericht liegt in Form der DIN SPEC 33421 nun erstmals auch in deutscher Sprache vor. mehr

2009 begann die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA1), eine Software zu entwickeln, mit der Instrumente für die Gefährdungsbeurteilung in kleinen und kleinsten Unternehmen erstellt werden können. Die Initiative nennt sich OiRA (das englische Akronym für interaktive Online-Gefährdungsbeurteilung) und führt ein erfolgreiches niederländisches Projekt auf die europäische Ebene. mehr

Special

Am 23. Oktober 2014 hat sich eine vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geleitete Arbeitsgruppe auf ein neues Grundsatzpapier zur Rolle der Normung im betrieblichen Arbeitsschutz verständigt. Es konkretisiert die in Deutschland anzuwendenden Rahmenbedingungen, enthält Vorgaben für die Initiierung und Begleitung von Normen in diesem Bereich und gibt Hinweise für die Verwendung von Normen im Regelwerk von Staat und Unfallversicherungsträgern. mehr

In jüngster Zeit ist festzustellen, dass sich die Normung zunehmend neuen Themen fernab der klassischen technischen Produkte zuwendet. Welchen Konsequenzen hat dies für den Arbeitsschutz? Sollte alles genormt werden, was normbar scheint? Daniela Tieves-Sander und Eckhard Metze leiten die Sozialpartnerbüros in der KAN-Geschäftsstelle und erläutern die Positionen der Gewerkschaften bzw. der Arbeitgeber. mehr

Arbeitnehmern dürfen nur Arbeitsmittel zur Benutzung bereitgestellt werden, wenn sie Schutz vor unzulässigen Gefährdungen gewährleisten. Für viele dieser Arbeitsmittel werden die Anforderungen für die CE-Konformität in harmonisierten Normen konkretisiert. Je stärker sich die Betreiber in der Normung engagieren, umso praxisnaher sind die Normen und umso effizienter können sichere Arbeitsmittel beschafft werden. mehr

Themen

Das Stichwort „Qualität der Arbeit“ ist zurzeit in aller Munde. Das Arbeitsschutznetzwerk EUROSHNET lädt dazu ein, anlässlich seiner 5. Europäischen Konferenz vom 14.-16. Oktober in Sevilla zu diskutieren, welche Herausforderungen damit für Normung, Prüfung und Zertifizierung im Arbeitsschutz verbunden sind. mehr

Wie können Konstrukteure bei der Gestaltung von Maschinen dazu angeregt werden, ergonomische Erkenntnisse anzuwenden, und welchen Beitrag kann die Normung dazu leisten? Was überzeugt Einkäufer, eine Maschine zu bestellen, die besser an die Bedürfnisse der Anwender angepasst ist? Die KAN setzt hierfür auf Beispiele guter Praxis, von denen sie einige in einer Studie hat ermitteln lassen. Im März fiel der Startschuss für ein Webportal, in dem die Beispiele präsentiert werden. mehr

In Europa hat sich der Weg einer europäischen Harmonisierung von Rechtsvorschriften, Normen und Konformitätsbewertungsverfahren bewährt. Für die Verhandlungen zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) scheint für viele dagegen statt einer Harmonisierung eine gegenseitige Anerkennung verlockend. Bei genauem Hinsehen ist dieser Ansatz jedoch problematisch. mehr

Special

Im EU-Amtsblatt wird in Kürze ein Warnhinweis zur Norm EN 474-1 zur Sicherheit von Erdbaumaschinen veröffentlicht. Damit gilt deren Vermutungswirkung dann nicht mehr für die Anforderungen der Maschinenrichtlinie zur Sicht vom Fahrerplatz aus. Parallel wurde auf Anregung der europäischen Marktüberwachung eine kurzfristige Änderung der Norm ISO 5006 (Sichtfeld an Erdbaumaschinen) beschlossen. mehr

Kohlenmonoxid (CO)-Emissionen von Fahrzeugen und mobilen Maschinen können lebensgefährlich sein, wenn diese in schlecht belüfteter Umgebung verwendet werden. Mit Flüssiggas (LPG) betriebene Motoren emittieren üblicherweise weniger CO als mit Benzin oder Diesel betriebene. Voraussetzung für ausreichend niedrige Expositionen sind jedoch Motoren, deren Emissionen dem Stand der Technik entsprechen. Dieser muss sich in den Normen erst noch niederschlagen. mehr

Jedes Jahr ereignen sich an Ballenpressen und Verdichtern schwere Unfälle, meist ausgelöst dadurch, dass Bediener in die Presskammer greifen oder fallen. So waren mehrere tödliche Unfälle zu verzeichnen, bei denen Personen von der Pressplatte oder Verdichtungseinheit erdrückt wurden. Drei europäische Normen wurden nun erarbeitet, um die sichere Gestaltung dieser Maschinen auf dem europäischen Markt zu fördern und dadurch die Zahl der Unfälle zu senken. mehr

Themen

Seit 1991 regelt das Wiener bzw. Dresdner Übereinkommen die Zusammenarbeit zwischen ISO und CEN sowie zwischen IEC und CENELEC. Ziel ist es, Normen vorzugsweise auf internationaler Ebene zu erarbeiten und durch parallele Abstimmungsverfahren möglichst gleichzeitig auch auf europäischer Ebene zu verabschieden. Dies und der zunehmende, auch politisch motivierte Zeitdruck machen es schwieriger, einen für alle tragbaren Konsens zu finden. mehr

Innovative Bereiche erfordern auch neue Normen. Die Themen passen jedoch oft nicht in die vorhandenen Normungsstrukturen. In diesen Fällen müssen dann je nach Thema bei ISO, CEN oder DIN neue Normenausschüsse gegründet werden. Für den Arbeitsschutz und andere interessierte Kreise ist es wichtig, von Anfang an beteiligt und über die Einflussmöglichkeiten informiert zu sein. Das Beispiel Biotechnologie verdeutlicht Abläufe und auch Hürden. mehr

Im August 2014 fand in Frankfurt der XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit statt: 3980 Gäste aus 143 Ländern, 600 Vortragende, 205 Präsentationen, vier Einführungsvorträge, sechs Fachveranstaltungen, 30 Symposien, mehr als 200 Präsentationen im Forum für Prävention, zusätzlich mehr als 250 Poster, 290 Beiträge aus 33 Ländern im Medienfestival (IMFP), eine Ausstellung im Freigelände, 18 Fachexkursionen – so weit die Fakten. mehr

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