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Praktikum in der KAN-Geschäftsstelle

Foto von Maja aus der Fünten © KAN

Maja aus der Fünten befindet sich in den letzten Zügen ihres Bachelorstudiums der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und absolviert im Rahmen dessen aktuell ein 5-wöchiges Praktikum bei der KAN.

Nachfolgend berichtet Maja selbst von ihren ersten Wochen bei der KAN-Geschäftsstelle. 

„Das Praktikum begann mit ein paar Tagen in der Europavertretung in Brüssel. Dort habe ich kennengerlernt, welche Aufgaben die KAN auf europapolitischer Ebene wahrnimmt, wie beispielsweise das Monitoring, das Sammeln und Vermitteln von Informationen sowie das Networking mit anderen Stakeholdern in der Normungs- und Arbeitsschutzpolitik. So habe ich auch erfahren, in welchen (Zwischen-)Schritten der Gesetzgebungsprozesse die KAN-Interessensvertretung gegenüber der EU ansetzt. 

Außerdem habe ich in Brüssel verschiedene Veranstaltungen besucht, darunter ein Policy Workshop im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, der sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Arbeitsschutz befasst hat. Die Veranstaltung verdeutlichte ebenfalls, über was für Abläufe und Plattformen verschiedene Fachleute, Angestellte aus EU-Institutionen und wirtschaftliche und soziale Interessensträger miteinander in Kontakt treten, sich austauschen und diskutieren. 

In der KAN-Geschäftsstelle haben mir die Kolleginnen und Kollegen eingeordnet, wie die Arbeit speziell für die Sozialpartner und anderen Mitgliedsinstitutionen funktioniert, wie aus verschiedenen Positionen ein Konsens erzielt wird und anschließend als gemeinsame Position vertreten werden kann, um auf Normungsverfahren Einfluss zu nehmen. Aus der Zeit in der Facharbeit nehme ich insbesondere die Details zu den legislativen Abläufen auf nationaler und europäischer Ebene sowie in internationalen Gremien wie der ISO oder der OECD mit. Das ermöglichte mir hier bereits auch die eigenständige Recherche normenpolitischer Themen und das Verfassen von Artikeln und Kurzberichten wie beispielsweise zur aktuellen Überarbeitung der EU-Richtlinie zu Karzinogenen, Mutagenen und reproduktionstoxischen Stoffen (CMRD).“