Studierende des Studiengangs “Sozialversicherung” zu Gast bei der KAN-Geschäftsstelle
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Das Team der KAN-Geschäftsstelle hatte ein vielseitiges Programm zu verschiedenen Themen zusammengestellt, um den Exkursionstag der Studierenden abwechslungsreich zu gestalten. Katharina Schulte und Katharina von Rymon Lipinski erklärten und veranschaulichten, was Normung eigentlich bedeutet, wie Arbeitsschutz und Normung zusammen gehen und wie die KAN die Interessen des Arbeitsschutzes in der Normung vertritt.
Um das Bild zu vervollständigen, stellte Freeric Meier (Leiter des Arbeitgeberbüros der KAN) die Rolle der Sozialpartner innerhalb der KAN näher vor.
Schwerpunkt der Veranstaltung war die neue KI-Verordnung der EU und die Rolle der Normung innerhalb dieses Themenkomplexes. Dr. Michael Thierbach erläuterte in seinem Vortrag, wie sich die bisherige Normungsarbeit hier darstellt. Nach der Mittagspause begaben sich die Studierenden und ihre Lehrkräfte ins am Standort Sankt Augustin ansässige Institut für Arbeitsschutz der DGUV, um einen Praxisbezug zwischen dem Thema KI und Arbeitsschutz herzustellen. So wurde beispielsweise vorgeführt, wie KI-unterstütze Kameras die Persönliche Schutzausrüstung der Beschäftigten auf Baustellen erkennen und Verstöße beim Tragen der erforderlichen Schutzkleidung feststellen können. Besonders beeindruckend fanden die Studierenden die Vorführung einer Kreissäge, die mit KI-unterstützten Kameras arbeitet. Diese Kameras können menschliche Hände von anderen Gegenständen unterscheiden und veranlassen einen abrupten Stopp des Kreissägenblattes, sobald eine menschliche Hand sich dem Kreissägenblatt nähert und einen bestimmten Mindestabstand unterschreitet. So können tragische Arbeitsunfälle mit gefährlichen Schnittverletzungen vermieden werden.
Die Kolleginnen und Kollegen der KAN-Geschäftsstelle konnten innerhalb nur weniger Stunden theoretisches Normungswissen mit praktischer Anwendung verknüpfen und so ein ganzheitliches Bild zum Arbeitsschutz in der Normung bei den Studierenden schaffen.