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Neue KAN-Studie: OECD Test Guidelines, Normung und Arbeitsschutz

Lupe über einem Dokument © AD - stock.adobe.com

Eine neue Veröffentlichung der KAN-Geschäftsstelle gibt einen kompakten Überblick über OECD Test Guidelines (OECD-Prüfrichtlinien) und deren Relevanz für den Arbeitsschutz.

OECD Test Guidelines (TG; deutsch: OECD-Prüfrichtlinien) werden weltweit als anerkannte Standards für die Bereiche Umwelt und (nicht-klinische) Gesundheitsprüfungen von Chemikalien und chemischen Produkten betrachtet. Sie haben somit auch Einfluss auf das deutsche Arbeitsschutzrecht. Arbeitsschutz-Fachleuten ist jedoch häufig nicht klar, ob und auf welche Weise Arbeitsschutzpositionen bei der Entwicklung von OECD TG berücksichtigt werden oder eingebracht werden können. 

Die Veröffentlichung erläutert die Erarbeitungsverfahren, Zusammenhänge mit europäischem Chemikalienrecht, dem nationalen Arbeitsschutzregelwerk und der Normung und zeigt die Beteiligung deutscher Akteure und Möglichkeiten zur Mitwirkung und Kommentierung auf.

Die OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) als internationaler Zusammenschluss von derzeit 38 Staaten, die sich für gemeinsame demokratische und wirtschaftliche Grundwerte einsetzen, erarbeitet internationale Standards und politische Empfehlungen. Durch die Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie durch die Erarbeitung internationaler Standards (wie z.B. OECD Test Guidelines) spielt die OECD auch im Bereich des Arbeitsschutzes eine Rolle. 

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