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Langfristige Forschungsstrategie zu neuartigen Materialien

Abstrakte blaue Netzstruktur © KPixMining - stock.adobe.com

Mehrere Bundesbehörden haben erneut eine langfristige Forschungsstrategie zu neuartigen Materialien beschlossen (das Umweltbundesamt (UBA), die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Physikalisch-technische Bundesanstalt (PTB) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)). Ziel ist die “regulatorische Preparedness” für die in diesem Bereich rasanten Materialinnovationen sowie eine bessere Verknüpfung der Sicherheitsforschung mit der Innovationsforschung.

Neuartige Materialien können bei der Lösung globaler Herausforderungen, zum Beispiel im Gesundheitswesen oder beim Ersatz von bedenklichen Rohstoffen, helfen. Damit ihr Nutzen voll ausgeschöpft werden kann, müssen ihre Sicherheit für Mensch und Umwelt sowie ihre Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus gewährleistet sein.

Die Strategie verfolgt folgende zentrale Ziele:

  • Frühe Identifikation neuer Materialien und möglicher Risiken („Horizon Scanning“ und Frühwarnsystem)
  • Schließen von Wissenslücken zu Sicherheitsaspekten von neuartigen Materialien
  • Entwicklung von Prüf- und Bewertungsstrategien für regulatorische Risikobewertung
  • Entwicklung und Validierung aktueller harmonisierter Prüfverfahren
  • Förderung einer sicheren und nachhaltigen Gestaltung neuartiger Materialien

Zum Thema “Advanced Materials und Arbeitsschutz” ist am 10. September 2026 ein virtuelles Fachgespräch der KAN geplant. 

Weitere Informationen: Strategische Forschungsagenda zu neuartigen Materialien