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Europäische Kommission veröffentlicht Arbeitsprogramm 2026 für die europäische Normung

Holzwürfel bilden die Zahl 2026. Der letzte Würfel mit der 6 ist leicht gekippt, auf der angrenzenden Würfelfläche sieht man eine Zielscheibe. © vittaya - stock.adobe.com

Die Europäische Kommission hat am 19. März das jährliche Arbeitsprogramm 2026 für die europäische Normung veröffentlicht. Das Arbeitsprogramm legt Maßnahmen fest, zu welchen die europäischen Normungsorganisation CEN, CENELEC und ETSI im Auftrag der Kommission europäische Normen und Normprodukte erarbeiten.

Mit 43 Maßnahmen ist das diesjährige Programm im Vergleich zum Arbeitsprogramm 2025 (78 Maßnahmen) deutlich schmaler, dafür aber weniger mit spezifischen Maßnahmen bestückt. 

Unter den Prioritäten sind folgende Themen mit (möglichem) Arbeitsschutzbezug genannt: 

  • Künstliche Intelligenz (Maßnahme 1)
  • Cybersicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen (Maßnahme 5)
  • Transport und Lagerung von Wasserstoff (Maßnahme 22)
  • Bauprodukte (Maßnahme 33)
  • Persönliche Schutzausrüstung (Maßnahme 39)

Das Programm enthält auch eine Maßnahme zu pränormativen Arbeiten/anthropometrischen Erwägungen zu persönlichen Schutzausrüstungen (Maßnahme 34). Es scheint also, dass die von der Europäischen Kommission geplante Studie zur Erhebung aktueller anthropometrischer Daten weiterhin (politische) Unterstützung hat. Die KAN hatte dazu 2025 in einer Position Anforderungen aus Sicht des Arbeitsschutzes formuliert.

Zum Arbeitsprogramm 2026 der Union für europäische Normung

KAN-Position Anforderungen an die Anthropometrie-Studie (Erwachsene) der EU-Kommission aus Sicht des Arbeitsschutzes