Fachtagung "Gutes Licht - Gute Arbeit" am 16.5.2017

Die IG Metall und der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) luden Betriebsräte und Vertreter aus Unternehmen, Ministerien, Verbände sowie der Regelsetzung und Wissenschaft am 16. Mai in die Vertretung des Saarlandes beim Bund nach Berlin ein. Ziel war es ein Impuls für gutes Licht am Arbeitsplatz, gutes Licht für die Menschen und gute Arbeit für gutes Licht zu setzen.

Die IG Metall verdeutlichte, dass neue Technologien dazu beitragen könnten, das Licht und die Arbeit besser zu gestalten, industrielle Arbeit innovativ zu entwickeln und damit Beschäftigung zu sichern. Das erfordert angemessene politische Rahmensetzung auf Grundlage eines fundierten Gestaltungsdialogs.

Die Teilnehmenden diskutierten über folgende Schwerpunkte:

Licht wird immer bewusster und gezielter steuerbar. Wie damit die Arbeitsbedingungen verbessert werden könnten, ist eine Herausforderung, der sich die verschiedenen Stakeholder gemeinsam stellen müssen. Hierbei gelte es eine Doppelstrategie auszubauen: Spitze bei industrieller Kompetenz und Spitze beim Arbeitsschutz und bei der Arbeitsgestaltung. Gutes Licht sei jedoch noch viel zu oft Mangelware. Die Hersteller selbst sollten als gutes Beispiel vorangehen und diese noch neuen Beleuchtungssysteme in den eigenen Betrieben einsetzen.

Gefährdungen, wie z.B. durch „Blaulichtanteile“ in der Nachtschicht oder manipulativen Einsatz seien bei dem Einsatz auszuschließen. Die Menschen müssen um die Wirkungen wissen, die von gesteuerten Lichteinsatz ausgehen und sie müssen sich bewusst entscheiden können. Bei der Beleuchtung sei nicht nur die Energieeffizienz zu berücksichtigen, sondern auch die Qualität für den Menschen, incl. der wirtschaftlichen Vorteile die daraus zu ziehen sind.

Deutschland als Produktionsstandort sollte durch Innovations- und Qualitätsvorsprünge gesichert werden. Gleichzeit gälte es die Marktüberwachung zu stärken um einen fairen Wettbewerb sicherzustellen. Denn gerade durch Onlinehandel geraten qualitativ minderwertige und auch schon verbotene Produkte auf den deutschen Markt.

Die Veranstaltung schloss mit einem Parlamentarischen Abend u.a. mit dem parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ab.

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