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„Arbeitsschutz“ bleibt eigene Kategorie im DIN

Grafik: einer Tabelle

Eine wichtige Regel der Normung ist die angemessene Beteiligung der interessierten Kreise.

Um die Normungsexperten eines Ausschusses einem bestimmten interessierten Kreis zuzuordnen, bemühen sich Normungsorganisationen seit einiger Zeit verstärkt darum, hierfür aussagekräftige Kategorien festzulegen.

Im Jahr 2013 hat die internationale Normungsorganisation ISO die Interessenkreise in sieben Kategorien eingeteilt, in denen jedoch beispielweise der Arbeitsschutz nicht vorkommt. Seither hat sich die KAN dafür eingesetzt, dass die Europäischen Normungsorganisationen diese Kategorisierung nicht einfach übernehmen, sondern sie genauer differenzieren, indem sie der Europäischen Normungsverordnung 2012/1025 besser Rechnung tragen und den Arbeitsschutz möglichst explizit erwähnen.

Dies hat offenbar Früchte getragen: die Europäischen Normungsorganisationen werden zumindest die Kategorie „gesellschaftliche Interessen“ aufführen, der der Arbeitsschutz zugeordnet werden kann. DIN wird darüber hinaus nicht davon abrücken, den Arbeitsschutz weiterhin ausdrücklich als eigene Kategorie auszuweisen.

Zusammenfassende Übersicht 

Autor: Corado Mattiuzzo, KAN-Geschäftsstelle

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