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2. Sitzung des Strategiekreises „Nanotechnologie und Arbeitsschutz“

Am 04. April 2019 trafen sich Fachleute des Strategiekreises in Sankt Augustin und tauschten sich über aktuelle nationale, europäische und internationale Aktivitäten im Bereich der Normung, Standardisierung und Regelsetzung zu Nanomaterialien aus.

Fachleute aus dem Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin tauschten sich aus und verschafften sich einen Überblick.

Folgende Ziele hat sich der KAN-Strategiekreises „Nanotechnologie und Arbeitsschutz“ gesetzt:

  • Begleitung eines kohärenten Regelwerks zum Schutz von Beschäftigten bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien und vergleichbaren innovativen Materialien
  • Austausch von Informationen über geplante, laufende und abgeschlossene Forschungs-, Entwicklungs- und Validierungsvorhaben
  • Strategiekreis als Plattform zur Nutzung von Synergien
  • Strategien für ein arbeitsteiliges Vorgehen in den verschiedenen Feldern der Standardisierung (Normung, OECD-Prüfmethoden...) und Initiierung notwendiger Forschungs-, Entwicklungs- und Validierungsvorhaben
  • Erarbeitung einer Übersicht zur Sachlage, verständliche Information der Fachöffentlichkeit zum Thema Nanotechnologie, Innovative Materialien, Normung und Arbeitsschutz; Einbindung in den Rahmen des Aktionsplans "Nanotechnologie 2020" der Bundesregierung
  • Koordination einer Übersichtsliste der relevanten Standardisierungsaktivitäten und OECD-Prüfrichtlinien zur Identifizierung von Handlungsbedarf und –prioritäten
  • Bewertung der Relevanz und der Regulierungsreife von Standardisierungsaktivitäten und ggf. nachfolgend Empfehlungen zur Anpassung von Rechtsvorschriften, die den Schutz der Beschäftigten betreffen