Psychische Belastung

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Mit dem Strukturwandel der Arbeit haben sich auch die bei der Arbeit entstehenden Belastungen gewandelt. Oftmals stehen nicht mehr körperlich schwere Arbeit oder andere physische Belastungen im Vordergrund, sondern z. B. Zeitdruck oder Überforderung, also psychische Belastungen. Anders als die Umgangssprache fasst die Arbeitswissenschaft Belastungen auf als die Gesamtheit der Einflüsse, die bei der Arbeit auf den Menschen einwirken, während Beanspruchung die individuelle Auswirkung der Belastung auf den Menschen bezeichnet. Beanspruchungen sind demnach die im Menschen auftretenden Reaktionen auf Belastungen. Das bedeutet auch: Gleiche Belastungen können bei verschiedenen Menschen zu unterschiedlichen Beanspruchungen führen.

Um Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz sicherzustellen, sollten Arbeit, Arbeitssysteme, Produkte und Umgebungen an die physischen und psychischen Fähigkeiten des Menschen angepasst werden. Normen zur psychischen Belastung - wie Ergonomie-Normen generell – können hier einen Beitrag leisten, wenn sie von anderen Normern, von Konstrukteuren, Herstellern und Arbeitsgestaltern bereits in der Entwicklungsphase herangezogen werden, damit, wie z. B. in der Maschinenrichtlinie gefordert, die Sicherheit gleich „in das Produkt hinein konzipiert“ wird.

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