Normung im Bereich Dienstleistungen

Ansprechpartnerin: Bettina Palka (palka@kan.de)

Ein wichtiges Instrument zur Liberalisierung des grenzüberschreitenden Dienstleistungshandels und zum Abbau von Handelshemmnissen ist die Normung.Werden Dienstleistungen genormt, ergeben sich zwangsläufig Bezüge zu den Personen, die diese erbringen. Dies bedeutet, dass möglicherweise in solchen Normen Anforderungen an den Schutz der Dienstleistungserbringer enthalten sind, die der einzelstaatlichen Umsetzung von Arbeitsschutz-Richtlinien nach Artikel 153 des AEU-Vertrages vorbehalten sind und mit den Grundsätzen des Gemeinsamen Deutschen Standpunkts (GDS) in Konflikt stehen. Die KAN vertritt daher die Position, in Dienstleistungsnormen zwar die Sicherheit der Verbraucher, nicht aber der Erbringer der Dienstleistung zu behandeln.

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