| Inhaltsverzeichnis
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| Editorial: Europäische Normung - Einflussmöglichkeiten des Arbeitsschutzes
Eine kurz vor dem Abschluss stehende KAN-Studie bestätigt auch für die internationale Normungsarbeit die Erfahrung, dass die persönliche Mitwirkung von Vertretern des Arbeitsschutzes im Normungsgremium die größten Einflussmöglichkeiten auf den Inhalt einer Norm eröffnet. Für die KAN, die gerade auch interessierte Kreise vertritt, die keine Ressourcen für eine persönliche Mitarbeit haben, ist es aber wichtig, auch die übrigen Möglichkeiten, die in den verschiedenen Phasen der Entstehung einer Norm vorgesehen sind, auszuschöpfen. Der Beitrag, wie eine EN entsteht, geht hierauf ein. |
| SPEZIAL |
| Exklusive Netzwerke liegen im Trend
Ein deutsches Wirtschaftsmagazin berichtete im April 2005 über eine zunehmende Konjunktur von Netzwerken im Internet. Verbunden würden Menschen mit gleichen Interessen und Zielvorstellungen. Aufnahmekriterien garantierten eine geschlossene Gesellschaft, in der Informationsaustausch und vertrauensvolle Diskussionen mit Gleichgesinnten eher möglich seien als in offenen Netzwerken mit großen Nutzerzahlen und einer nicht mehr überschaubaren Bandbreite von Themen. |
| Entstehung einer Europäischen Norm
Wird eine Europäische Norm (EN) verabschiedet, so muss sie unverändert national übernommen werden. Eine effektive Möglichkeit, auf die Inhalte Europäischer Normen Einfluss zu nehmen, ist die Mitarbeit im jeweiligen nationalen Spiegelausschuss. Dieser entsendet Experten in die Europäischen Normungsgremien, entscheidet national über Stellungnahmen zu Europäischen Norm-Entwürfen und begleitet das in mehreren Stufen ablaufende Normungsverfahren. |
| EN 420 noch nicht ausgereift - neue Prüfvorschriften für Chromat warten auf ihre Bestätigung
Die Norm EN 420 zu Schutzhandschuhen liegt seit 2003 vor, ist aber von der EU-Kommission bisher nicht in das Verzeichnis der harmonisierten Normen zur PSA-Richtlinie aufgenommen worden, da die dort festgelegte Nachweisgrenze für Chromat in Lederhandschuhen zu hoch ist. Prüfverfahren zum sicheren Nachweis geringerer Konzentrationen müssen daher möglichst schnell validiert werden. |
| THEMEN |
| Die neue Maschinenrichtlinie steht kurz vor der Verabschiedung
Am 5. April 2005 wurden unter luxemburgischer Ratspräsidentschaft die offiziellen Sprachfassungen der neuen Maschinenrichtlinie verabschiedet. Vorausgegangen waren in den Jahren 2001–2004 insgesamt 39 Sitzungen der Ratsarbeitsgruppe „Technische Harmonisierung (Maschinen)”. Nach mehr als vier Jahren konnten somit die Beratungen im Rat erfolgreich abgeschlossen werden. |
| Gut geduscht ist halb gewonnen - Notduschen im Labor
Notduschen in Laboratorien stellen eine unerlässliche Hilfe bei Unfällen durch Feuer oder Kontamination mit Säuren, Laugen und Lösemitteln dar. Allerdings wird von den deutschen fachkundigen Kreisen bezweifelt, dass die in dem europäischen Normentwurf prEN 15154-1 aufgestellten Anforderungen an eine effiziente Notdusche in der Praxis umsetzbar sind und die Sicherheit im Labor erhöhen. |
| KURZ NOTIERT |
| Formeller Einwand gegen EN 13000 "Fahrzeugkrane"
Gemeinsam mit der BG für Fahrzeughaltungen und der Maschinenbau- und Metall-BG hat die KAN einen formellen Einwand gegen EN 13000 „Fahrzeugkrane” erfolgreich auf den Weg gebracht. |
| KAN-Homepage ist barrierefrei
Die KAN hat ihren Internetauftritt barrierefrei gestaltet. Entgegen dem Vorurteil, barrierefreie Seiten seien langweilig, sind die Seiten der KAN nun noch ansprechender und nutzerfreundlicher als zuvor gestaltet. |
| Polnische Version der KAN-Homepage online!
Unter www.kan.de können nun eine Reihe von Informationen über die KAN („Komisja Ochrony Pracy i Normalizacji”) auch in polnischer Sprache abgerufen werden. Alle 6 Hauptrubriken („Wir über uns”, „Aktuelles”, „Themen”, „Basisdokumente”, „Infonetz” und „Publikationen”) sind auf Polnisch verfügbar. |
| Aus TUTB wird ETUI-REHS
Am 1. April 2005 wurden das Technikbüro für Gesundheit und Sicherheit (TUTB) beim Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB), das Europäische Gewerkschaftsinstitut (ETUI) und die Europäische Gewerkschaftsakademie (ETUCO) zum neuen ETUI-REHS (European Trade Union Institute for Research, Education and Health and Safety) zusammengeschlossen. |
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